Im Dorfgeschehen fest verwurzelt

Höchen. Der Löschbezirk Höchen ist gut aufgestellt und fest im Dorfgeschehen verwurzelt. Bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Wochenende gab es von allen Seiten viel Lob für die Arbeit und das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr

Höchen. Der Löschbezirk Höchen ist gut aufgestellt und fest im Dorfgeschehen verwurzelt. Bei der Jahreshauptversammlung am vergangenen Wochenende gab es von allen Seiten viel Lob für die Arbeit und das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr. "Die Feuerwehr ist fester Bestandteil in der dörflichen Gemeinschaft", hob Beigeordneter Rainer Ruffing die Bedeutung der Höcher Wehr im Ort hervor. Großes Lob gab es für die ehrenamtliche Nachwuchsarbeit der Feuerwehr. Ortsvorsteher Karl-Heinz Klein dankte der Jugendwehr für ihre Aktivitäten und überreichte eine kleine Spende. Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner wies auf die Bedeutung und die Akzeptanz der Wehr im Dorfgeschehen hin.Als ganz wichtig für die Qualität der Feuerwehrarbeit bezeichnete Wagner die Qualifikation und die Ausbildung der Feuerwehrkameraden: "Eine gute Ausbildung bedeutet auch eine geringere Gefährdung beim Einsatz". Wehrführer Gottfried Leis dankte der jungen, gut ausgebildeten und motivierten Feuerwehrmannschaft für ihren ehrenamtlichen, freiwilligen Dienst zum Wohle der Bevölkerung. In seinem Jahresbericht wies Christian Backes darauf hin, dass man insgesamt 1950 Arbeitsstunden, 300 Stunden bei Ausbildungslehrgängen, 1900 Stunden bei Übungen und Diensten, annähernd 500 Stunden bei 46 Einsätzen sowie 558 Stunden für Jugendarbeit und andere Tätigkeiten geleistet habe. "Das sind 5154 Stunden, die von uns für die Bevölkerung unentgeltlich geleistet wurden", betonte Backes. Insgesamt wurde der Löschbezirk Höchen zu 46 Hilfeersuchen (2009: 31) alarmiert, darunter waren 29 technische Hilfeleistungen, neun Brände, aber auch Fehlalarme.

Dabei verrichteten 513 Feuerwehrangehörige ihren Dienst, was eine Gesamteinsatzdauer von 500 Stunden ausmachte, so Backes. Addiere man die Teilnehmerzahlen mit den Lehrgangsstunden, komme der Löschbezirk seit 2006 auf 3773 Stunden zusätzlicher Ausbildung, wartete Backes mit einer weiteren imposanten Zahl auf. Wenn man den Wert der Einsatzstunden hochrechne, so Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner, habe der Löschbezirk Höchen annähernd 257 700 Euro für die Stadt Bexbach erwirtschaftet: "Damit hat sich der Löschbezirk das neue Fahrzeug wirklich verdient", stellte Wagner fest. Da fast alle Höcher Feuerwehrleute die erforderlichen Lehrgänge gemeistert hätten und die Lehrgangsausbildung auf Stadtebene vom Löschbezirk Höchen nahezu erschöpft sei, forderte Löschbezirksführer Christian Backes dringend neue Lehrgangskapazitäten an der Landesfeuerwehrschule in Saarbrücken.

Jugendbeauftragte Sarah Gaffga berichtete von zahlreichen Aktivitäten der 14 Jugendliche zählenden Jugendwehr. Im Rahmen der Versammlung wurde Carsten Körner zum Feuerwehrmann befördert.

Auf einen Blick

Der Löschbezirk Höchen der Freiwilligen Feuerwehr zählt derzeit 35 Feuerwehrangehörige, davon 30 Männer und fünf Frauen. Löschbezirksführer ist Oberbrandmeister Christian Backes. Der Jugendwehr gehören 15 Jugendliche an, davon 14 Jungen und ein Mädchen. Jugendbeauftragte ist Sarah Gaffga. Die Altersabteilung zählt 15 Feuerwehrleute. Weitere Infos zum Löschbezirk Höchen gibt es auch auf der Internetseite der Wehr. re