Humor und Besinnlichkeit liegen nah beieinander

Humor und Besinnlichkeit liegen nah beieinander

Mit viel Musik und zwei komischen Theaterstücken war die Weihnachtsfeier ein schönes Erlebnis für alle Teilnehmer. Lieder aus aller Welt und Geschichten zum Schmunzeln rundeten den gelungenen Abend ab.

Viel Mühe haben sich die Mitglieder des Gemischten Chores Niederbexbach und der Voices Alive für die Gestaltung ihrer Weihnachtsfeier gegeben. Die Vorsitzende Anja Wagner begrüßte die zahlreichen Zuhörer, insbesondere den Beigeordneten der Stadt Bexbach, Wolfgang Imbsweiler, den Ortsvorsteher von Niederbexbach , Arnulf Fricker, den Vorsitzenden des Stadt-Kulturverbandes, Norbert von Blohn, die Mitglieder des Presbyteriums sowie die Vertreter der örtlichen Vereine.

Beide Chöre sangen gemeinsam zu Beginn "Adventslied - Brecht auf, macht euch bereit" und "Nun freuet euch, es ist Advent " und stimmten so auf den Abend ein. Kleine Geschichten zum Schmunzeln, vorgetragen von Annegret Geibig, bekannte und weniger bekannte Stücke zum Advent und Weihnachten boten den Zuhörern viel Abwechslung und die Akteure wurden mit großem Beifall belohnt. Dabei machten die Chöre eine musikalische Weltreise, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt.

Der Gemischte Chor sang Lieder aus Bolivien, Polen und aus Oberbayern. Voices Alive trug Lieder aus Italien, Österreich, aus der Karibik und Trinidad vor.

Die Frauen beider Chöre brachten die mährische Weise "Kindlein mein" zu Gehör. Außerdem "Es wird schon glei dumpa" aus Tirol und das "Abendgebet" aus der Oper "Hänsel und Gretel". Ein Andachtsjodler beendete den Vortrag des Frauenchores. Mit dem deutschen Lied "O Tannenbaum, du trägst ein grünen Zweig" und "Wir warten auf das Licht" von den beiden Chören ging die erste Hälfte des Abends zu Ende.

Der zweite Teil der Veranstaltung war den Laienspielern vorbehalten. Marlene Eberhardt, Margarete Frey, Heidi Oberneder, Waltraud Hoffmann-Ecker, Elfie Gantke, Sabine Pirrung, Petra Geibig, Anja Wagner und Annegret Geibig sorgten mit ihren Stücken "Die Zaungäschd" und "Die Girlies und die Erbsünde" für viel Heiterkeit. In dem Stück "Die Zaungäschd" drückten sich sieben Damen am Fenster des Gemeindehauses die Nasen platt und überlegten, warum die Menschen zusammengekommen sind und was unter anderem "de Fuchs Gerhard unn es Imbschweiler Hannelor" dabei zu suchen haben.

Im zweiten Theaterstück gingen die Akteure der Frage nach, warum Mütter die gleichen Fehler bei der Erziehung ihrer Kinder machen, die sie schon bei den eigenen Müttern genervt haben. Dabei glänzten vor allem Marlene Eberhard, Heidi Oberneder und Elfie Gantke mit ihren Rededuellen. Allen Theaterspielern wurde für ihre Leistung viel Applaus zuteil. Wagner bedankte sich bei den Mitwirkenden, besonders bei der Chor- und Theaterleiterin Annegret Geibig, bevor mit den Liedern "O du fröhliche" und "Stille Nacht" ein gelungener Abend zu Ende ging.