Dorffest Höchen: Höcher Vereine machten „gemeinsame Sache“

Dorffest Höchen : Höcher Vereine machten „gemeinsame Sache“

In Höchen ging das traditionelle Dorffest zum 1. Mai in die nächste Runde und zog viele feierlustige Menschen an.

Am 30. April und 1. Mai wurde in Höchen traditionell gefeiert. Das Abkommen mit Petrus wurde dabei einmal mehr eingehalten: Schicke den Ausrichtern manierliches Wetter und wir gehen nicht zuletzt zum Wohle des gesamten Ortes im nächsten Jahr zusammen in die 37. Auflage.

Der Fassbieranstich am Montagabend war zwar noch recht verregnet, trotzdem konnte Ortsvorsteherin Eva-Maria Scherer viele Bürgerinnen und Bürger begrüßen. In Höchen lässt man sich eben von ein paar Regentropfen nicht abhalten. Ehrengäste und Sponsoren waren gekommen, um das Fest zu eröffnen. Landrat Dr. Theophil Gallo, Landtagsabgeordneter und Höcher Bürger Alexander Funk, Stadt- und Kreistagsmitglieder und viele mehr konnten herzlich begrüßt werden, teilt Ortsvorsteherin Scherer mit. Der Fassbieranschlag wurde gekonnt von der Führung der Höcher Feuerwehr, Dominik Nashan und Patrick Hirsch, ausgeführt. Kein Tropfen ging daneben und das gute Bier fand ganz unspektakulär seinen Weg in die Krüge.

Für die Kinder gab’s Limonade und Schokoküsse, denn sie waren ja auch gekommen, um das Fest zu eröffnen. Dazu Live-Musik von der Bläsergruppe „Zwei Bierbänke“. Am späteren Abend sorgte DJ Daniel Schütte für die passende Musik zum Abtanzen in den Maifeiertag.

Viele junge Menschen trafen sich in der Hexennacht in Höchen vor der Glanhalle und feierten gemeinsam. Viele sind extra dazu angereist, weil sie ihr Dorffest cool finden. So und so war es cool an diesem Montagabend. Trotz der mäßigen Wetterlage aber gut besucht. Der Maifeiertag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Glanhalle. Pfarrerin Sabine Graf und Pfarrer Ulrich Weinkötz gaben sich die Ehre. Anschließend begrüßte der Männergesangverein fröhlich den Wonnemonat Mai und in der Tat blinzelte da schon ab und an die Sonne durch die großen Hallenfenster. Perfekt, denn bis zum Mittag wurde sie dann unser stetiger Begleiter.

Und so füllte sich der Festplatz vor der Glanhalle innerhalb kurzer Zeit mit vielen feierlustigen Menschen aller Generationen. Bei blauem Himmel herrschte auf dem Festplatz ein buntes Treiben. Während draußen die „Hinnerpälzer Musiker“ kräftig Stimmung machten, konnte man in der Halle Selbstgemachtes von Hobbykünstlern bestaunen, auf Präsentationstafeln die Vereine kennen lernen und natürlich super feinen Kuchen und Kaffee genießen. 52 Kuchen wurden von den Ausrichtern organisiert und waren am frühen Abend ausverkauft.

Kulinarisch blieben keine Wünsche offen, alle wurden bestens versorgt. Selbst für Vegetarier gab es mehr als nur ein paar Pommes. Eine große Salatbar fand raschen Zuspruch. Es war ein rundes Fest für alle Beteiligten. Das ganze Drum und Dran war mit viel Freude geplant, die Kunst der Gastfreundschaft ist gelernt, und die Mühe aller hat sich gelohnt, so das abschließende Fazit.

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