Herzkissen: Herzkissen spenden  Kranken Trost 

Herzkissen : Herzkissen spenden  Kranken Trost 

Brustkrebs- patientinnen freuen sich über die Herzkissen, die von Freiwilligen genäht wurden. Die Kissen helfen, Schmerzen zu lindern.

Ein voller Erfolg war die Aktion „Herzkissen für Brustkrebspatientinnen“ fürs Uniklinikum Homburg, zu der der Verein der Hobbykünstler um den Höcherberg an vier Terminen im Juli und August eingeladen hatte. Aufgerufen waren alle, die eine Nähmaschine besitzen, damit umgehen können und zudem auch noch Lust und Laune hatten. Wer nicht nähen konnte, stopfte die Kissen mit Füllwatte aus und nähte die Herzen zu. An den vier Nachmittagen und Abenden konnten 260 Herzkissen für die Brustkrebspatientinnen und 70 kleine Herzkissen für die Kinderkrebsstation der Uniklinik Homburg von Vereinsmitgliedern mit Unterstützung von Freunden und viel Unterstützung von außerhalb genäht und gestopft werden. Auch Kinder waren an der Aktion beteiligt, die im Vereinsraum der Hobbykünstler in der alten Schule stattfand.
Genäht wurden die Kissen mit längeren Ohren, um sie bequem unter den Arm zu klemmen. Die Kissen sollen helfen, die Schmerzen der Brustkrebspatientinnen nach einer Brustamputation und Entfernung der Lymphdrüsen zu lindern, aber ihnen auch ein wenig Trost zu spenden. Sie lindern Narbenschmerzen und Lymphschwellungen oder Druck unter dem Arm. Die Kissen erleichtern auch das Liegen und bieten einen gewissen Schutz bei plötzlichen Bewegungen oder Stößen. Im Auto können die Kissen auch gut unter dem Gurt getragen werden.

Sie sind ein Stück weit auch Seelentröster, da sie Farbe in die weiß bezogenen Krankenhausbetten bringen, und sie dürfen von den Patientinnen mit nach Hause genommen werden.

Die Stoffe hierfür wurden teilweise von den Teilnehmern mitgebracht. Eine ganz große Stoffspende kam auch vom Stoffparadies in Homburg in der Kaiserstraße. Markus Schaum, der Besitzer der Stoffläden in Homburg und Neunkirchen, hat bisher jede  Nähaktion mit vielen Stoffspenden unterstützt. Die Füllung für die Kissen wurde dann vom Verein organisiert und finanziert.

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