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Herbstferien-Programm des Kinder- und Jugendbüros Homburg

Herbstferien-Programm des Kinder- und Jugendbüros : Kinder hatten trotz Corona Ferien-Spaß

Nicht alle Aktivitäten für Kinder wurden von der Stadt Homburg gestrichen. Ein bisschen Freude in den Herbstferien gab es auch für die Kleinen.

Trotz Corona konnte in der ersten Woche der Herbstferien für die Kinder ein kreatives Programm stattfinden. So bot das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Homburg den Kindern drei tolle Programmbausteine an, die unter Einhaltung der Hygeine- und Abstandsregeln möglich waren.

Start war im Haus der Begegnung in Erbach mit den Kreativtagen rund um das Thema Bauen, Drucken und Malen. Zusätzlich gab es einen Exkurs in die Welt der Technik. „Alle Veranstaltungen haben wir nach den aktuell gültigen Hygienevorschriften geplant“, betonten Sandra Schatzmann und Laura Becker vom Kinder- und Jugendbüro. Bei ihrem Besuch zeigte sich Beigeordnete Christine Becker sichtlich erfreut über das vielfältige Angebot sowie die Kreativität der Kinder.

So konnten die kleinen Baumeister mit Miniaturbausteinen, Grasmatten ihre eigene Ruine oder Burg bauen. Viel Spaß hatten sie beim Projekt „Kunst in der Flasche“. So durften die kleinen Sandkünstler eine leere Flasche mit farbigem Sand und Glitzer füllen und ließen auf diese Weise tolle Dekorationen entstehen. Viel Kreativität war beim Baustein „Sand-Art“ gefragt. Hier gestalteten die Kinder mit Schablonen, Leim und vielfarbigem Sand ein Sandbild. Beim Finger-Print gestalteten die Kinder mit Fingern, Händen oder Pinseln farbige Taschen und Bags, die durch anschließendes Bügeln waschbeständig wurden. Eine Menge Spaß versprach das „Action-Painting“, wo die Mädchen und Jungen es dem Künstler Jackson Pollock nachmachten und mit der Farbschleuder außergewöhnliche Bilder anfertigten. Darüber hinaus konnten die Kinder kleine Filme vor einem Greenscreen drehen und eigene Fotostorys erstellen.

In Kooperation mit dem Kinderzentrum der Caritas ging es mit dem Bus auch noch in den Holiday Park, wo wilde Achterbahnfahrten oder entspannte Karussellfahrten auf dem Programm standen. Selbstbewusst auftreten und keine Angst mehr haben müssen – unter diesem Motto stand ein Selbstbehauptungskurs, der in der Turnhalle der Grundschule Luitpold stattfand. Dabei wurde den Kindern vermittelt, wie man selbstbewusst auftritt und potenziell gefährliche Situationen richtig einschätzt. Neben verschiedenen Möglichkeiten, sich verbal zu wehren, lernten die Kinder hilfreiche Handgriffe, die sie direkt praktisch anwenden konnten.

Das Kinder- und Jugendbüro versteht sich als Anlaufstelle für die verschiedensten Anliegen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Die Mitarbeiterinnen stehen zur persönlichen Beratung zur Verfügung und vermitteln an entsprechende Organisationen, falls weiterführende Hilfestellungen erforderlich sind. Sie sind gemeinsam mit zahlreichen Institutionen, Vereinen und Einrichtungen mit einer Reihe von Veranstaltungen im Freizeitbereich aktiv. Neben Ferienaktionen und Veranstaltungen für Kinder- und Jugendliche, unterstützt das Kinder- und Jugendsbüro auf vielfältige Art und Weise die Kinder- und Jugendarbeit in Homburg.

Doch in diesem Jahr war alles anders. Zum Beispiel ist das Homburger Familien- und Kinderfest, einer der Höhepunkte im Jahr, das  rund 10000 kleine und große Besucherinnen und Besucher anzieht, wegen Corona komplett abgesagt worden.

Auch die Vereine traf es hart, denn in Kombination mit einem kostenlosen Mitmachangebot oder einem Bühnenauftritt konnten sie beim Kinderfest  auch ein gastronomisches Angebot machen und so ihre Vereinskasse aufbessern.

Außerdem wurde Vereinen und Organisationen mit dem Fest immer eine Plattform geboten, Ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Immerhin konnten während der Sommerferien die Mitmach-Angebote im Römermuseum aufrecht erhalten werden, man hatte mit allen Verantwortlichen zusammen eine tragbare Lösung gefunden, diese beliebten Zeitreisen in die Antike für die Kinder nicht völlig ausfallen zu lassen.

Es wurde zwar nicht gekocht, aber dafür gehörten archäologische Grabungen unter Aufsicht von Eltern oder Großeltern zum Programm. Es ist gerade für Kinder in diesem Jahr nicht leicht. Deshalb waren alle Beteiligten froh, wenigstens ein paar Tage in diesen Herbstferien den Kindern eine Freude zu machen. Und es war wohl höchste Zeit, diese gemeinsamen Aktivitäten noch durchführen zu können, denn die steigenden Infektionszahlen verheißen nichts Gutes,