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"Flug durch Licht und Schatten" ist dieses Mal angesagt

"Flug durch Licht und Schatten" ist dieses Mal angesagt

Bexbach. Seit sieben Jahren veranstaltet der Bexbacher Künstler Peter Köcher eine Dialogreihe mit nationalen und internationalen Künstlern. Rund 25 Ausstellungen sind auf diese Weise bereits zustande gekommen. Diesmal tritt Ingrid Lebong aus Homburg als Gastkünstlerin mit ihm in den Dialog

Bexbach. Seit sieben Jahren veranstaltet der Bexbacher Künstler Peter Köcher eine Dialogreihe mit nationalen und internationalen Künstlern. Rund 25 Ausstellungen sind auf diese Weise bereits zustande gekommen. Diesmal tritt Ingrid Lebong aus Homburg als Gastkünstlerin mit ihm in den Dialog.Unter dem Titel "Flug durch Licht und Schatten" sind die Werke der beiden Künstler noch bis 18. November in der Galerie Köcher (Steigerweg 15) in Bexbach zu sehen.

"Ich kenne Ingrid Lebong schon seit Jahren von den Jahresausstellungen Homburger Künstler und wir sind beide Mitglieder im Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz", erklärt Köcher. Die Werke, die von Lebong zu sehen sind, hat er eigenhändig ausgesucht: "Ich schätze vor allem ihre grafischen Arbeiten. Sie strahlen eine Lebendigkeit aus und mich fasziniert das Zwischenspiel zwischen Malerei und Grafik." Ausschlaggebend für seine Entscheidung, Lebong als Dialogpartnerin zu wählen, war jedoch ihre Arbeit "Kommunikation", ein Holzobjekt, das ein Segelschiff zeigt, sagt der Künstler.

Die Kunsthistorikerin Verena Paul schildert das Objekt im Ausstellungskatalog: "Eingefroren in einer Momentaufnahme, wohnt diesem Werk zugleich eine extreme Spannung inne, die aus der bedrohlich nach unten weisenden Position des Schiffskörpers sowie den gestrafften Drähten der Takelage resultiert."

Paul hielt auch die Eröffnungsrede auf der Vernissage der Ausstellung und erläuterte dabei das Spannungsspiel, das zwischen den Werken der beiden Künstler entsteht. Die Arbeiten seien zwar auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, doch erzeugten sie auf diese Weise überraschende Reibungspunkte und fruchtbare Wechselwirkungen. Es sei ein ständiges Kräftemessen. Doch gebe es auch Werke, die ein Gefühl von Einheitlichkeit ausstrahlten und so zu Ruhepolen würden. noe

Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 16 bis 19 Uhr, samstags von 14 bis 19 Uhr oder nach Vereinbarung geöffnet. Vom 16. bis 30. September ist die Galerie geschlossen. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Weitere Infos unter Telefon (01 71) 8 00 81 12 oder per E-Mail unter atelier-koecher@t-online.de.