Fernseher als Brandursache

Oberbexbach. Schwarze Rauchflecken an der Hauswand, ein verkohlter Bilderrahmen vor dem Haus sowie heraushängende, verrußte Rollläden. Der Bürgersteig vor dem Haus ist abgesperrt. Beißender Gestank nach Rauch erschwert das Betreten der Wohnung. Ein Brand in einem Haus in der Frankenholzer Straße in Oberbexbach rief am gestrigen Vormittag die Bexbacher Feuerwehr auf den Plan

Das ausgebrannte Wohnzimmer des Hauses bot gestern ein Bild der Verwüstung.

Oberbexbach. Schwarze Rauchflecken an der Hauswand, ein verkohlter Bilderrahmen vor dem Haus sowie heraushängende, verrußte Rollläden. Der Bürgersteig vor dem Haus ist abgesperrt. Beißender Gestank nach Rauch erschwert das Betreten der Wohnung. Ein Brand in einem Haus in der Frankenholzer Straße in Oberbexbach rief am gestrigen Vormittag die Bexbacher Feuerwehr auf den Plan. Insgesamt 22 Feuerwehrleute aus der Höcherberg-Stadt waren schnell an der Feuerwache zur Stelle und rückten mit sechs Feuerwehrfahrzeugen zum annähernd zwei Kilometer entfernten Einsatzort aus.Gegen 12.18 Uhr sei der Anruf mit dem Hinweis auf ein Feuer in Oberbexbach aus der Leitstelle in Saarbrücken in Bexbach eingetroffen, erklärte Hauptlöschmeister Michael Maier nach Abschluss der umfangreichen Löscharbeiten an der Brandstelle. Innerhalb kürzester Zeit nach der Alarmierung seien die Wehren von Bexbach Mitte und von Oberbexbach vor Ort gewesen, um den Brand zu bekämpfen, fügte der Hauptlöschmeister hinzu, der den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Bexbach vor Ort koordinierte. Wegen des dichten Rauches war schweres Atemschutzgerät notwendig. Insgesamt sechs Feuerwehrleute drangen mit den Atemschutzgeräten in das in Flammen stehende untere Stockwerk des Wohngebäudes ein, rissen die Rollläden und die Fenster auf und löschten das Feuer. Ursache des Brandes war ein in der Ecke stehender Fernseher, der nach Angaben der Wohnungsinhaberin, so Hauptlöschmeister Maier, implodiert war und das Feuer im Wohnzimmer ausgelöst hatte. Gedankenschnell hatte die Frau noch die Notrufnummer 112 angerufen. Wegen des Verdachtes auf Rauchgasvergiftung wurde sie später vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht; gleich zwei Krankenwagen waren vor Ort in Oberbexbach. Der ganze untere Stock mit Wohnzimmer und Küche ist ausgebrannt, ein Ort der Verwüstung. Unterstützt wurde die Bexbacher Wehr von einem Team der Homburger Wehr, das eine Wärmebildkamera mitbrachte. "Wir müssen die Homburger Wehr bei einem solchen Brand immer informieren, da wir im Bezirk Bexbach keine Wärmebildkamera haben, obwohl wir dies schon seit Jahren fordern", so der stellvertretende Löschbezirksführer Jürgen Lapré.