Ehrung verdienter Parteimitglieder: FDP-Urgesteine für Partei-Treue geehrt

Ehrung verdienter Parteimitglieder : FDP-Urgesteine für Partei-Treue geehrt

(red) Aus einem besonders erfreulichen Anlass hatte der FDP Stadtverband Bexbach seine Mitglieder in die Höcherbergstuben eingeladen, galt es doch zwei Urgesteine der Bexbacher Freidemokraten für ihre langjährige Treue zu den Liberalen zu ehren.

Der Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Oliver Luksic, den der Stadtverbandsvorsitzende Wolfgang Krauß begrüßte, zeichnete Heiner Schmoltzi für 60 und Norbert Brass für 50 Jahre Zugehörigkeit zur FDP aus, hieß es in einer Mitteilung weiter.

Heiner Schmoltzi, der im nächsten Jahr seinen 80. Geburtstag feiern kann, war bereits im Alter von 29 Jahren Mitglied im Gemeinderat seiner damals noch selbstständigen Heimatgemeinde Niederbexbach und bekleidete dort als Mitglied des Amtsrates das Amt des ersten Beigeordneten.

Später vertrat er die FDP, deren Stadtverbandvorsitzender er seit 1970 war, im Rat der Stadt Bexbach. Gleichzeitig war Schmoltzi 15 Jahre bis 1989 Ortsvorsteher von Niederbexbach. In dieser Amtszeit führte er zahlreiche Projekte durch. Prägend für Heiner Schmoltzi ist seine tiefe Verwurzelung in seiner Heimatgemeinde und seine Verbundenheit mit der Natur. Noch heute ist er im Nanbu, dessen Gründungsmitglied er war, aktiv tätig. 

Norbert Brass war bereits in frühester Jugend bei der Saarabstimmung 1955 für den Heimatbund tätig, aber erst 1968 schloss er sich den Freien Demokraten an und war gleichzeitig Mitglied der Jungdemokraten, deren zweiter Landesvorsitzender er zeitweise war.  In den Folgejahren war Brass in verschiedenen Funktionen, unter anderem als Stadtverbandsvorsitzender der FDP tätig.

Im Jahr 2009 fuhr er durch seine Kandidatur zum Ortsrat von Bexbach-Mitte für die Freien Demokraten ein hervorragendes Ergebnis ein. In den anschließenden Jahren im Ortsrat widmete sich der Jubilar intensiv seinem Steckenpferd, dem städtische Haushalt. Hier lieferte er sich mit der Verwaltung lange Wortgefechte und scheute sich auch nicht, mehrmals das Landesverwaltungsamt zwecks Klärung unterschiedlicher Auffassungen anzurufen.