Epic Empires findet vorerst weiter in Bexbach statt

Kostenpflichtiger Inhalt: Rollenspiel-Event : Epic Empires vorerst weiter in Bexbach

Die große Live-Rollenspiel-Event (LARP) Epic Empires findet 2020 nun doch auf dem Bexbacher Utopion-Gelände statt. Das hat der ausrichtende Verein Epic Empires e.V. auf einer internen Versammlung diesen Mittwoch und Donnerstag nun entschieden und jetzt mitgeilt.

Der Vorverkauf für die Veranstaltung, die im Regelfall gut über 1000 Spieler anlockt, beginnt sehr zeitnah am morgigen Samstag, 25. Januar.

Ob das Event nach der Ausrichtung vom 19. bis 23. August aber seine Zelte in Bexbach doch abbricht, ist noch unklar. „Immer noch fließt viel Arbeit in die Klärung von Unsicherheiten auf einem möglichen Alternativgelände. Die gewählte Location der Zukunft (sei es Bexbach oder ein anderer Ort) hängt also von der Klärung dieser Unsicherheiten und von der zukünftigen Situation in Bexbach selbst ab“, schreibt der Verein in einer Mitteilung. Man werde „die Gegebenheiten vor Ort [in Bexbach] in diesem Jahr genau im Auge behalten und in die Entscheidung der Zukunft mit einfließen lassen“. Trotz aller Vorkommnisse der Vergangenheit verdiene auch Bexbach eine zweite Chance. Wo das Alternativgelände liege, könne man nicht sagen, weil dort etwa die Anwohner von einer möglichen Verlagerung des LARP noch nicht in Kenntnis gesetzt seien.

Der Verein hatte zunächst Anfang letzten November erklärt, Bexbach zu verlassen. Die Situation sei zu unsicher, heißt: es war unklar, ob es eine Ausnahmegenehmigung zur Durchführung des Events gibt. Für die Vorplanung mit Vorverkauf musste aber Planungssicherheit her. Zwischenzeitlich ist die Ausnahmegenehmigung gesichert, weil der Stadtrat im Dezember ein Bebauungsplanverfahren gestartet hat, um das es vorher eine monatelange Hängepartie gab.

Schließlich erwog der Verein den Verbleib in Bexbach, obwohl er da schon andere mögliche Spielstätten unter die Lupe genommen hatte. Jetzt heißt es: „Bis in den Januar hinein hat das Veranstalterteam mögliche Alternativ-Gelände gesucht, bewertet und begangen. Dabei hat sich besonders deutlich herauskristallisiert, dass es zwar viele Gelände in ganz Deutschland gibt, die für die Spieleranzahl geeignet sind. Allerdings sind viele dieser Gelände nicht groß genug, dass man alle Lager an unterschiedlichen Orten unterbringen kann und sind daher ungeeignet für ein Veranstaltungskonzept dieser Art“, schreibt der Verein. Da die Zeit nun weiter vorangeschritten sei und ein Umzug in 2020 immer unrealistischer werde, haben man für den Verbleib 2020 votiert

Man danke dem Stadtrat für seine Entscheidung vom Dezember und Bürgermeister Christian Prech (CDU) „für die gute Kommunikation in den letzten Wochen und Monaten. Wir sind uns auf Augenhöhe begegnet und ein offener Austausch hat stattgefunden.“