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Einkaufsmobil bringt mehr Lebensqualität für Senioren in Höchen

Einkaufsmobil bringt mehr Lebensqualität für Senioren in Höchen

Eine positive Bilanz hat die Ortsvorsteherin von Höchen , Eva-Maria Scherer, im Zusammenhang mit dem Projekt Senioreneinkaufsmobil der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gezogen. Begonnen hat das Vorhaben im vergangenen Sommer (wir berichteten).

Der Kleinbus sei an diesem ersten Mittwoch und an fast allen folgenden Mittwochmorgen voll besetzt gewesen, teilte Scherer mit. Die Ortsvorsteherin führt eine Statistik darüber, welche Personen wann mitfahren und fragt von Zeit zu Zeit auch nach den Gründen der Nutzung nach, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Nach der Anmeldung der Interessentinnen hole der Fahrer eine Kopie der Anmeldungen vor der Fahrt bei der Ortsvorsteherin ab. Es werde versucht, auf die Belange eines jeden Einzelnen einzugehen. Wenn also ein Arztbesuch in Homburg anstehe, dann habe das Ziel Homburg Priorität. Ansonsten würden vornehmlich Bexbach, aber eben auch Homburg und Neunkirchen angefahren. Zum Abschluss der Fahrt, gegen 12 Uhr, kauften die Mitfahrer noch im Ort ein.

Hinter der Idee des Einkaufsmobiles steht das Ziel, die älteren beziehungsweise nicht mehr mobilen Menschen in Höchen am öffentlichen Leben teilhaben zu lassen. Die Ortsvorsteherin und der gesamte Ortsrat Höchen seien sich bewusst darüber, dass das Senioreneinkaufsmobil für Höchen "eine überaus wichtige und grundlegende Lebensqualität für ältere Menschen bedeutet". Jeder der Politiker stehe diesem Projekt unterstützend zur Seite. Aber: "Wir müssen uns um dieses Projekt bemühen", so Scherer. Weitere Werbemaßnahmen würden von ihr in die Wege geleitet. Es sei ein noch größerer Bedarf vorhanden, aber die Hemmungen müssten abgebaut werden, das Senioreneinkaufsmobil auch tatsächlich zu nutzen, heißt es in der Mitteilung weiter.