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Höchen: „Die Bürgerbeteiligung ist das Allerwichtigste in einem Dorf“

Höchen : „Die Bürgerbeteiligung ist das Allerwichtigste in einem Dorf“

In Höchen hat am Montag der neue Ortsrat den Vorsitz samt Stellvertretung gewählt. Die ausscheidenden Ortsratsmitglieder wurden verabschiedet und die neuen begrüßt. Dem Ortsrat nicht mehr angehören Jan Hornberger, Volker Stein (beide SPD), Klaus Knapp und Jörg Müller (beide CDU).

Der Erste Beigeordnete der Stadt Bexbach, Wolfgang Imbsweiler, bedankte sich bei ihnen für die ehrenamtlich geleistete Arbeit und überreichte ein kleines Präsent.

Den neuen Ortsrat von Höchen bilden Petra Degel-Emser, Horst Hornberger (beide SPD), Benedikt Nieder (FWG), Katharina Hary Christine Planz, Eva-Maria Scherer und Otto Wagner (alle CDU).

Die Mitglieder wählten Scherer zur Ortsvorsteherin. Sie tritt damit ihre zweite Legislaturperiode an. Anschließend wurde Planz als stellvertretende Ortsvorsteherin gewählt. Die SPD hatte zuvor auf eine Kandidatur für dieses Amt verzichtet. Den bisherigen Ortsrat von Höchen hatten die CDU (vier Mandate) sowie die SPD (drei Mandate) gebildet. Die CDU konnte ihre Mandatssitze verteidigen, die SPD musste dagegen einen abgeben. Dafür ist nun die FWG im Ortsrat vertreten. „Ich bedanke mich ganz herzlich für das einstimmige Votum, weitere fünf Jahre Ortsvorsteherin von Höchen sein zu dürfen. Die letzte Legislaturperiode hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Ich bin ein eiserner Verfechter davon, die Parteipolitik in der Kommunalpolitik Höchen aus dem Spiel zu lassen und gemeinsam für ein gutes Vorankommen unseres Dorfes zu arbeiten“, erklärte Scherer. Dies sei zuvor gut gelungen und werde auch in der neuen Legislaturperiode glücken. „Unser Ortsrat ist bunter geworden – das finde ich gut. Es gibt neue Gesichter und junge Menschen. Die Mischung mit den im Ortsrat bereits erfahrenen Kommunalpolitikern stimmt. Die Bürgerbeteiligung ist das Allerwichtigste in einem Dorf. Ich hoffe, es gelingt uns, sie weiter so hoch in Höchen zu halten“, ergänzte Scherer.

Die Dorfgespräche „Höchen unterwegs in die Zukunft“ sollen erhalten bleiben. „Sie haben dazu geführt, dass dieses Jahr im Haushalt der Stadt für die Glanhalle schon einmal 1,2 Millionen Euro eingestellt sind. Es hat uns eine Nähe zur Stadt gebracht, zur Verwaltung. Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir hier auch noch einen Anbau für die Vereine bekommen. Das Vereinsleben ist für Höchen extrem wichtig“, betonte Scherer.

Es gäbe insgesamt sehr viele Baustellen. Derzeit würde eine neue Internetseite für Höchen aufgebaut, die bereits in wenigen Wochen ans Netz gehen soll. „Dann haben wir die Arbeitsgruppe ‚Natur um Höchen’, die sich um die Außengestaltung unseres Dorfes kümmert. Die Glandonnersberg-Rinder laufen im Wiesental – das ist eine riesige Geschichte. Und dann haben wir noch die Arbeitsgruppe ‚Ortsbild’. Diesbezüglich wird der Glanlauf wieder hergestellt. Es haben sich viele Menschen gefunden, die Lust haben, an solchen Projekten mitzumachen“, meinte die Ortsvorsteherin.