Das Fachwissen weiterhin auf hohem Niveau halten

Das Fachwissen weiterhin auf hohem Niveau halten

Die Feuerwehr mit ihrer Jugendarbeit habe besonderes Augenmerk verdient, meinte Boris Buchholz bei der Übergabe der Sachspende. Die Dokumenten-Kamera im Wert von rund 1000 Euro verbessert den theoretischen Unterricht.

Wer gutes Personal benötigt, der muss gut ausbilden. Und wer gut ausbilden will, der braucht gutes Ausbildungsmaterial. So gesehen hat die Feuerwehr Bexbach-Mitte nun einen weiteren Schritt nach vorne gemacht: In der vergangenen Woche übergab Boris Buchholz, Geschäftsführer des Buchholz Fachinformationsdienstes, eine so genannte Dokumenten-Kamera an die Löschbezirksführung in Person von Löschbezirksführer Jürgen Lapre und seinen Stellvertreter Christian Veith. Mit einem Wert von über 1000 Euro soll die neuste technische Errungenschaft den theoretischen Unterricht in seiner Anschaulichkeit verbessern. Wie das geht? Im Gegensatz zu herkömmlichen Projektor-Systemen ist eine Dokumenten-Kamera in der Lage, einen Gegenstand dreidimensional zu projizieren. Am Rande der offiziellen Übergabe im Gerätehaus des Löschbezirks betonte Boris Buchholz, dass es für sein Unternehmen wichtig sei, das Ehrenamt generell und in der Feuerwehr im Besonderen zu unterstützen. "Wir haben gehört, wie eng die Feuerwehr in Bexbach-Mitte hier finanziell gestellt ist und dass es ehrenamtlich fast nicht mehr zu leisten ist. Insofern gilt unsere Spende auch als Aufruf an andere Unternehmen, die Feuerwehr tatkräftig zu unterstützen." Gerade die Feuerwehr mit ihrer Jugendarbeit , verdeutlichte Buchholz, habe hier ein besonderes Augenmerk verdient. "Und für unser Unternehmen mit unserem Fokus auf Fachwissen passt es sehr gut, dass wir diese Dokumenten-Kamera finanziell unterstützen - um das Fachwissen weiterhin auf hohem Niveau zu halten."

Jürgen Lapre rückte die Sachspende des Bexbacher Unternehmens in einen weiteren Kontext der Jugendarbeit im Löschbezirk Bexbach-Mitte ein. So stehe man kurz vor der Gründung einer so genannten Vorbereitungsgruppe zur Jugendfeuerwehr. Dieser Schritt sei nötig, um den nötigen Personalstand im Löschbezirk auch in der Zukunft zu halten. "es ist mit seit Jahren ganz wichtig, diesen Schritt zu gehen. Im vergangenen Jahr wurde dann dafür die rechtlichen Grundlagen gelegt." Zwischenzeitlich habe man auch zwei entsprechend pädagogisch geschulte Freiwillige gefunden, die die Leitung der neuen Vorbereitungsgruppe ab dem 30. November übernähmen. "Darauf sind wir sehr stolz." Zwischen zehn und 15 Kinder werde man dann auf die Jugendfeuerwehr vorbereiten, "das wird dem demographischen entgegenwirken und wird dafür sorgen, dass die Jugendfeuerwehr so bleibt, wie sie jetzt ist", war sich Lapre sicher. "Ohne eine Jugendfeuerwehr und ohne Jugendarbeit ist ein Löschbezirk wie Bexbach-Mitte nicht denkbar." So sei es sein Ziel, verdeutlichte der Löschbezirksführer, mit einer erfolgreichen Jugendarbeit den Löschbezirk in seinem Umfang zu erhalten. Aktuell habe man 60 Aktive, "und dass müssen wir auch haben".

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