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„Da nützt ein Verkehrsspiegel nicht viel“

„Da nützt ein Verkehrsspiegel nicht viel“

Auf der Hochstraße in Oberbexbach dürfen Fahrer nicht mehr mit zwei Rädern auf dem Bürgersteig parken. Dies sorgt angesichts der Folgen für Unmut bei den Anwohnern. Konkret betrifft dies die Ausfahrt aus der Straße „Im Burrfeld“ in die Hochstraße.

Unzufrieden mit der Verkehrssituation in ihrer Straße ist Leserreporterin Claudia Walzer , die "Im Burrfeld" in Oberbexbach wohnt. Dabei geht es konkret um die Ausfahrt aus dieser steilen Straße in die Hochstraße.

"Seit die Stadt Bexbach verfügt hat, dass man auf der Hochstraße die Autos nur noch komplett auf der Straße und nicht mehr mit zwei Rädern auf dem Bürgersteig parken darf, hat man beim Abbiegen aus unserer Straße in die Hochstraße fast keine Sicht mehr", kritisiert Walzer . Bei der Ausfahrt sowohl nach links in Richtung Frankenholz als auch nach rechts in Richtung Bexbach könne man sich wegen der parkenden Autos nur langsam vortasten. "Da nützt der eine Verkehrsspiegel auch nicht viel", kritisiert Walzer . Man könne beim Abbiegen gar nicht schnell genug reagieren, weil auf der Hochstraße meist viel zu schnell gefahren werde. "Alle Anwohner sind genervt von dieser unerträglichen Verkehrssituation."

Dies bestätigte auch Anwohnerin Michaela Altherr. Die Situation sei sehr gefährlich. Sie wundere sich, dass hier noch nichts Schlimmes passiert sei. Warum könne man nicht einen weiteren Spiegel aufstellen, um die Autos, die aus beiden Richtungen kommen, besser sehen zu können?, fragte sie. Darüber hinaus könnten Anwohner der Hochstraße auf der anderen Straßenseite auf dann eingezeichneten Flächen parken.

Enttäuscht sind die beiden Frauen vom Verhalten und der Reaktion seitens der Stadt Bexbach. "Wir waren vor etwa einem Jahr beim Ordnungsamt, haben die Situation geschildert und auf Abhilfe gehofft", berichtete Walzer . Dabei habe man die Zusage erhalten, dass die Polizei die Gefährlichkeit in diesem Bereich prüfen und dann die Anwohner informieren werde. "Bis heute haben wir nichts mehr gehört." Einen Ortstermin in dieser Angelegenheit mit der Polizei habe es gegeben, bestätigte Joachim Gros vom Ordnungsamt der Stadt auf Nachfrage unserer Zeitung. Dabei sei das Einvernehmen erzielt worden, eben diesen einen Spiegel aufzustellen, um das Ausfahren von der Neben- in eine Hauptstraße zu erleichtern. "Wir haben die nötige Sorgfaltspflicht walten lassen", betonte Gros.

Gleichzeitig verteidigte er auch die Entscheidung, das Parken auf den Bürgersteig weiterhin zu verbieten. Die Bürgersteige seien einfach nicht breit genug.

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