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Bunte Frühlingsboten, soweit das Auge reicht

Bunte Frühlingsboten, soweit das Auge reicht

Vom Schmuck aus Fimo, Filz oder Perlen, über handgearbeitete Wanddekorationen und Acrylbilder bis hin zu Holzosterhasen – für den dekoaffinen Marktbesucher war das Angebot groß. Auch der kleine Finn hat etwas gefunden.

Bereits um 11 Uhr waren am Sonntag die Parkplätze an der Glanhalle in Höchen Mangelware. Zum siebten Mal fand in der Halle der Frühlingsmarkt des Vereins Hobbykünstler um den Höcherberg statt. Die Nummernschilder der Autos verrieten schon, dass die Ausstellung ihre Fangemeinde bis hin ins weite Umland gefunden hat. Bei freiem Eintritt konnten die Besucher die große Bandbreite des kreativen Schaffens der Künstler und Aussteller in Augenschein nehmen.

24 Aussteller brachten in der Sporthalle ihre liebevoll und von Hand gearbeiteten kleinen und größeren Kunstwerke dem Publikum nah. Dem zweijährigen Finn Brase hatten es direkt die bunten aus Holz gefertigten Osterhasen am Stand von Rosi Katzenmayer angetan. Papa Christian konnte da auch nicht widerstehen, und Mutter Karoline gab zum Kauf ihre Zustimmung, "ist ja auch bald Ostern". Das erste Mal war die junge Familie aus Lautenbach zum Frühlingsmarkt nach Höchen gekommen. Vom vielfältigen Angebot war Karoline Brase angenehm überrascht. Ihr Augenmerk lag vor allem auf den floristischen Arbeiten.

Einige Stände weiter kam man zum Stand von Susanne Jäger und Birgit Schilling. Die Münchwieserin und die Bexbacherin zeigten, was man mit Stricken und Filzen so alles fertigen kann. Der Stand wirkte wie ein großes buntes Wollknäuel, und die beiden zeigten dem interessierten Besucher praktisches Häkeln und Stricken live. Maria Born aus Wiebelskirchen war sehr angetan und kaufte sich sofort einen fliederfarbenen Filzhut. Sie meinte: "Bald ist zwar Frühlingsanfang, aber Winter gibt es ja auch mal wieder."

Michaela Simon präsentierte an ihrem Stand zum ersten Mal moderne Wandelemente. Die recht großen Kunstwerke , in den Farben Silber und Türkisblau gehalten, bestachen mit ihrer Leuchtkraft und Transparenz. Auch im Schmuckbereich war die Auswahl überwältigend. Ob Schmuckteile aus Fimo, Filz, Glasperlen, Halbedelsteine, Nespresso-Teilen und Papierperlen gefertigt - alles Unikate. Beate Lux machte im Beisein ihres Freundes Kai eine kleine Anspielung: "Wer hier nichts findet, ist selbst schuld". Objekte aus Holz, Walk, Leinen und Keramik, sowie Acrylbilder, Kerzen, Karten, Osterdeko und Wiesenteeleuchten komplettierten die höchst anschauliche Präsentation der Aussteller .

Sandra Bauer, die Vorsitzende der Hobbykünstler am Höcherberg war mit der sehr gut besuchten Veranstaltung äußerst zufrieden. Sie konnte an diesem Tag auch noch einen Scheck in Höhe von 700 Euro an das Ria-Nickel-Tierheim in Erbach überreiche. Der Erlös war bei der Tombola der "Hobbykünstler" am Adventsbasar zusammengekommen.