Alstom-Aus rüttelt auf

Die SPD in Bexbach stellt sich auf die Seite der Belegschaft der von der Schließung bedrohten Firma Alstom . Wie Dennis Raffael , Fraktionssprecher der SPD im Ortsrat Bexbach-Mitte mitteilte, stelle er einen entsprechenden Eil-Antrag in der heutigen Ortsratssitzung.

Durch den Abbau von Arbeitsplätzen durch das Management von Alstom-General Electric soll der Werkstandort Bexbach mit 200 Arbeitsplätzen komplett geschlossen werden (wir berichteten). Dies habe unmittelbare Folgen für die Stadt Bexbach , sowie auf Lieferanten, Zulieferer, Dienstleister und alle mit GE (Alstom ) in Verbindung stehenden Firmen, sagte Raffael weiter. Dieser Kahlschlag habe sowohl arbeitsmarktpolitisch als auch strukturell nicht hinnehmbare Auswirkungen. Raffael : "Bei Restrukturierungsmaßnahmen muss Opfergleichheit zwischen den Standorten bestehen." Die SPD will eine gemeinsame Resolution aller im Ortsrat vertretenen Parteien. Damit solle die Belegschaft von Alstom-General Electric am Standort Bexbach im Kampf um den Erhalt ihres Werkes und ihrer Arbeitsplätze unterstützt werden. Die Belegschaft gibt nicht auf und kämpft weiter für den Erhalt des Standortes. So am Samstag mit einer Unterschriften-Aktion auf dem Aloys-Nesseler-Platz (wir berichteten). Ortsvorsteher Franz-Josef Müller sagte am Wochenende, die angekündigte Schließung "tue ihm im Herzen weh". Als kleine Mittelstadt zwischen Neunkirchen und Homburg sei es nötig, jeden Arbeitsplatz zu erhalten.