Adipositas-Informationen am Uniklinikum in Homburg

Wenn Diäten nicht mehr helfen : Wie man sein Übergewicht verringern kann

Menschen mit Übergewicht finden es selbst nicht gut, wenn sie die Pfunde einfach nicht los werden. Aber es gibt nicht nur mehr oder weniger nutzlose Diäten, sondern auch echte medizinische Hilfe.  Am Donnerstag, 24. Oktober, findet von 16 bis 19 Uhr der Adipositas-Workshop 2019 am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg statt.

Im Nebenraum des Personalkasinos (Geb. 32) erwartet die Besucherinnen und Besucher ein informatives Programm. In Kooperation mit der Stadt Homburg erläutern die Experten der Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Gefäß- und Kinderchirurgie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. Matthias Glanemann) das Krankheitsbild Adipositas sowie verschiedene Therapieoptionen. Der Eintritt ist frei.

 Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft Adipositas als eine der größten Herausforderungen für das Gesundheitswesen im 21. Jahrhundert ein. Experten gehen davon aus, dass 2030 fast 60 Prozent der Menschen weltweit betroffen sein werden. In Deutschland haben sich die Zahlen in den letzten Jahrzehnten bereits vervielfacht. „Laut Statistik ist in der Bundesrepublik heute jeder Zweite übergewichtig, einer von fünf Deutschen ist adipös“, erklärt Klinikdirektor Glanemann.

Betroffene, Angehörige und alle Interessierten erhalten im Workshop einen Einblick in die Behandlungsmöglichkeiten am Uniklinikum. Nach einer Einführung durch Professor Glanemann wird Dr. Sebastian Holländer über die Möglichkeiten der Adipositaschirurgie aufklären. Anschließend wird ein Patient über seine Erfahrungen berichten, danach wird erklärt, welche Vorteile zertifizierte Adipositaszentren für Patientinnen und Patienten haben. Auch das neue Team des Homburger Zentrums wird sich vorstellen und Zentrumsleiter und Oberarzt Hans-Joachim Klingen verabschieden, der in den Ruhestand geht. „Adipositas-Chirurgie ist keine Mode und auch kein Schlankheitswundermittel, sondern für stark übergewichtige Menschen oft die einzige Möglichkeit, wieder normal leben zu können“, betont Professor Matthias Glanemann.