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Arbeit der Sportvereine unterstützen

Arbeit der Sportvereine unterstützen

Kirkel. Mit 40 000 Euro unterstützt das saarländische Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport umfangreiche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an zwei Sportanlagen in der Gemeinde Kirkel

Kirkel. Mit 40 000 Euro unterstützt das saarländische Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport umfangreiche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an zwei Sportanlagen in der Gemeinde Kirkel. Am vergangenen Dienstag übergab Sport-Staatsekretär Martin Karren, gleichzeitig auch Vorsitzender der Sportplanungskommission, zwei Förderbescheide: 15 000 Euro fließen in die Sanierung des Sportheimes des SV Kirkel in Kirkel-Neuhäusel, 25 000 Euro in den Umbau des Sportheimes der Palatia in Limbach (wir berichteten kurz). Karren bezeichnete im Vorfeld die Zuwendung als gebotenes Engagement der Landesregierung in die Förderung des Sports als erhebliches Werkzeug auch der Jugendarbeit im Land. "Gerade Kindern und Jugendlichen bieten Sportvereine die Möglichkeit ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Jugendliche, die ein positives Selbstwertgefühl entwickeln und durch den Sport lernen, Konflikte durchzustehen und auch mal Misserfolge zu ertragen, lernen die eigenen Stärken und Schwächen besser kennen." Um die Mittel "an den Mann" zu bringen, nahm sich Karren Zeit, beiden Vereinen einen Besuch abzustatten. Bei der ersten Station, der Palatia in Limbach, machte sich der Staatssekretär auch gleich ein Bild von den schon gelaufenen und noch anstehenden Arbeiten. Die sind umfangreich und nicht billig: Neben einer Sanierung des Daches des Sportheimes, einer Neugestaltung des Innenraums und einer Erneuerung der elektrischen Anlage stehen auch die Sanitärbereiche auf der Auftragsliste. Zu den 25 000, die der Verein nun aus den Töpfen der Sportförderung erhalten hat, kommen weitere 100 000 Euro von der Gemeinde, der Verein selbst steuert 46 000 Euro bei. Dass das Geld in beiden Fällen gut investiert sei, daran ließ Karren keinen Zweifel. Weniger zweifelsfrei schilderte er allerdings die Zukunft dieser Art von Sportförderung, finanziert mit Mitteln staatlicher Einnahmen aus Sportwetten. Denn: Die EU hat vor einigen Wochen das in Deutschland geltende Sportwettenmonopol gerügt, eine Änderung und Liberalisierung könnte zur Folge haben, dass diese Quelle mittelfristig spärlicher sprudelt. "Doch wir wollen hoffen, dass wir den Sport auf diese Weise noch eine Weile fördern können", gab sich Karren hoffnungsvoll. Welche Bedeutung Zuwendungen wie die vom Dienstag für die Kommunen haben, das betonte Hans-Peter Schmitt, der in Vertretung von Kirkels Bürgermeister Frank John und in seiner Funktion als Beigeordneter für Sport und Kultur Karrens Besuch in der Gemeinde begleitet hatte. "Würde es unsere Vereine nicht geben, dann hätten wir einen riesigen Riss in unserer Gemeinde. Deswegen gilt es, die Vereine, gleich welcher Art, weiter zu unterstützen und damit das Leben in den Kommunen zu erhalten."