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Aqualit in Homburg: Wenn die Aquarien-Bewohner Hunger haben

Aqualit in Homburg : Aqualit ist in Homburg seit 2001 die Heimat von 20 Fischen

Wenn die Bewohner des Homburger Aqualit Hunger haben, ist Gerd Braun zur Stelle.

Gewöhnlich kann man die Bewohner des „Aqualit“ in der Homburger Eisenbahnstraße, der Fußgängerzone, nur durch ein kleines Bullauge betrachten. In ihrem Aquarium, das sich in einer Litfaßsäulen-ähnlichen Konstruktion befindet, schwimmen die kleinen Fische tagein, tagaus. Ganz zum Vergnügen der unzähligen Neugierigen, die im Vorbeigehen einen Blick auf die Fischchen werfen. Nachdem Gerd Braun sein E-Bike abgestellt hat, zückt der 69-Jährige zwei Schlüssel. Sie öffnen die Verschlüsse einer der blechgrauen Seitenverschalungen am Aqualit. Zum Vorschein kommt die Heimat von etwa 20 Fischchen. „Den Aqualiten gibt es seit 2001. Und seitdem kümmere ich mich mit um die Fische.“ Braun ist Vorsitzender der Aquarien- und Terrarienfreunde Homburg und macht einmal in der Woche Station am Aqualit, um dessen Bewohner zu füttern.

 Ein Wasserzeichen Homburgs: Seit 2001 zieht der Aqualit Schaulustige an.
Ein Wasserzeichen Homburgs: Seit 2001 zieht der Aqualit Schaulustige an. Foto: Markus Renz

Einer schwarzen Plastikbox auf seinem Fahrradgepäckträger entnimmt Braun eine Tüte Goldfischfuttermischung. Als er eine Hand Futter in das Aquarium wirft, kommt ruckartig Bewegung in die Wasserszenerie. „Seit zwei Jahren erst leben in dem Aquarium Kaltwasserfische. Sie kommen mit dem Winterwetter besser zurecht als ihre Vorgänger. Außerdem sind es pflegeleichte Fische“, sagt Braun. Mit einem leisen Scheppern schwingt die Aqualit-Tür zu. Gerade als Braun abgeschlossen und seine Radbox gepackt hat, lehnt sich ein Junge interessiert aus den Armen seiner Mutter in Richtung Bullauge. „Willst du einmal hineinschauen?“, fragt Braun. Der Junge nickt und so wird kurzerhand nochmals die Seitenverkleidung geöffnet. Schließlich kann man nicht alle Tage ins Innere von Homburgs Wasser-Wahrzeichen blicken.