1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis

Alle fühlten sich wohl im "Traumrevier"

Alle fühlten sich wohl im "Traumrevier"

St. Ingbert. Bei der Firma Eberspächer in Neunkirchen werden in diesen Tagen sicher ein paar Sektkorken knallen. Denn zwölf Mountainbiker des Unternehmens haben am vergangenen Sonntag beim elften Bank1Saar-Marathon des RSC St. Ingbert bei der Premiere der saarländischen Betriebsmeisterschaften kräftig abgeräumt

St. Ingbert. Bei der Firma Eberspächer in Neunkirchen werden in diesen Tagen sicher ein paar Sektkorken knallen. Denn zwölf Mountainbiker des Unternehmens haben am vergangenen Sonntag beim elften Bank1Saar-Marathon des RSC St. Ingbert bei der Premiere der saarländischen Betriebsmeisterschaften kräftig abgeräumt. Markus Alles und Engelbert Petri gewannen die Zweierwertung vor Stefan Molter und Anton Kunz von der Th. Jansen GmbH in Rohrbach. Die Eberspächer Vierer-Mannschaft musste sich nur knapp dem Saarstahl-Team geschlagen geben. Dritter wurde hier das Quartett der Berufsfeuerwehr Saarbrücken. "Eine prima Idee ist diese Betriebsmeisterschaft, weil so was auch das Gemeinschaftsgefühl stärkt", sagte Markus Alles. Spaß gemacht hat's aber auch allen anderen. "Hauptsache, ich bin heil durchgekommen", lautete das Motto bei den allermeisten der 562 gestarteten Teilnehmer, die sich schon am frühen Morgen auf die drei verschieden langen Strecken gemacht hatten. Denn die Hobby-Fahrer waren gegenüber den Assen auch beim Jubiläums-Marathon bei weitem in der Überzahl. Als gegen 16 Uhr die Sieger geehrt wurden, waren immer noch nicht alle im Ziel. Da hatte Bernhard Betz, der Vorsitzende des RSC St. Ingbert, bereits ein zufriedenes Fazit gezogen: "Petrus scheint ein Radfahrer zu sein, denn er hat uns ideale äußere Bedingungen geschickt. Es gab keinerlei Probleme. Ich denke wir haben eine prima Generalprobe für die deutsche Meisterschaft im nächsten Jahr hingelegt. Mein Dank gilt allen, die mit zu diesem Erfolg beigetragen haben." Insgesamt waren am Sonntag rund 250 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Peter Lang von den Radlerfreunden Homburg etwa, der schon zum dritten Mal dabei war und nach 51 Kilometern und 3:15 Stunden ins Ziel kam, meinte: "Das ist das beste Gelände weit und breit", meinte der Homburger "ziemlich kaputt, aber rundum zufrieden". Und Genevieve Krol, die Damen-Siegerin auf der kurzen Strecke vom Team Saarschleife brachte ihre Begeisterung so auf den Punkt: "Cool und supergeil." Viel Lob kam auch von den Profis. "Das hier ist ein Traumrevier", strahlte auch Hannes Genze, der souveräne Marathon-Sieger nach knapp 100 Kilometern. Der 28-jährige Schwabe fuhr am Sonntag beim fünften Start schon zum dritten Mal als Erster über die Ziellinie im Betzental. Erstmals gelang das der amtierenden deutschen Meisterin Adelheid Morath. Ihr erster Kommentar: "Selten so ein tolles Rennen erlebt. Kompliment an die Veranstalter, die verstehen ihr Handwerk."Zum guten Schluss durften sich auch zwei RSC-Fahrer freuen. Sascha Schwindling, im Trikot des Endorfin-Solvis-Teams, wurde als Sechster bei den Lizenzfahrern bester Saarländer und brachte sich auf seine Art fürs Examen in Schwung, das gestern begonnen hat. Ganz oben auf dem Treppchen der Juniorenwertung beim Halbmarathon stand Eigengewächs Marc Bohnert, der für das Team Rotwild Südwest unterwegs war. Das Dankeschön des Organisationsleiters Jörg Grünbeck richtete sich auch an die acht Mitglieder der Regionalgruppe der Physiotherapeuten St. Ingbert, die alle Hände voll zu tun hatten, die müden Beine der Fahrer durchzukneten. jkwww.br-timing.de "Die Veranstalter verstehen ihr Handwerk."Frauen-SiegerinAdelheid Morath

Auf einen BlickAm Samstagnachmittag war der Bereich rund ums Festzelt beim Kids-Race der Stadtwerke St. Ingbert fest in der Hand des Radsport-Nachwuchses. 110 Kinder und Jugendliche von zwei bis 14 Jahren testeten bei verschiedenen Rennen ihr radfahrerisches Können. Sie und vor allem die vielen Zuschauer an der Strecke hatten einen Riesenspaß. Aufgewertet worden war die Veranstaltung dadurch, dass die U13- und U15-Rennen zur Saar-Pfalz-Cup-Serie zählen. Cheforganisator Jörg Grünbeck schaute sich auch diese Rennen an: "Da sind einige ganz tolle Talente dabei." jk