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Acht weitere Corona-Tote im Saarpfalz-Kreis

Pandemie wütet weiter : Acht weitere Corona-Tote im Saarpfalz-Kreis

Im Saarpfalz-Kreis sind weitere acht Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der Corona-Toten stieg am Montag auf 43, wie der Saarpfalz-Kreis mitteilte. Das ist ein trauriger Spitzenwert bei dieser Pandemie-Statistik.

Die Zahl der im Krankenhaus zu behandelnden Infizierten sank in diesem Zuge von 43 auf 35. Allerdings sind 254 Menschen offiziell im Kreis mit dem Covid-19-Virus infiziert. Wie viele der 35 Patienten ihrerseits in einem kritischen Zustand sind, konnte der Kreis nicht mitteilen.

Am Samstag hatte die Behörde 39 neue Fälle registriert, am Sonntag 28 und am Montag 20. Insgesamt sind damit seit Ausbruch der Seuche 2114 Menschen angesteckt gewesen, 1817 haben die Infektion ausgestanden. So verteilen sich die Zuwächse über die letzten drei Tage: Homburg 716 Fälle (plus 24), St. Ingbert 598 (plus 25), Bexbach 156 (plus 6), Blieskastel 278 (plus 17), Gersheim 50 (unverändert), Kirkel 136 (plus 6), Mandelbachtal 149 (plus 9). Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 158,68 (Vortag 150,92).

Derweil verschärft auch das Uniklinikum in Homburg wieder seine Maßnahmen. Unter anderem würden die Zufahrten auf das UKS-Gelände strenger reglementiert, teilt die Einrichtung mit. Die Schranken an der Hauptzufahrt sowie an der Nebeneinfahrt Cappelallee würden ab Mittwoch, 16. Dezember, in der Zeit von 14 Uhr bis 20 Uhr für Externe geschlossen sein. Einfahren dürften nur Beschäftigte mit Dienstausweis, Notfälle und schwer (geh-) eingeschränkte Patienten erlaubt“, wie Professor Wolfgang Reith, der Ärztliche Direktor und UKS-Vorstandsvorsitzende des UKS erklärt. Planbarer und nicht dringlicher Eingriffe und Behandlungen werden am UKS reduziert, Notfälle und onkologische Indikationen betreue man weiter, betont Reith.

So freigesetzte Ärzte und Pflegekräfte verlagere man zur Unterstützung der Akutversorgung. „Wir bitten außerdem unsere Beschäftigten in den betroffenen Bereichen, ihre Urlaubsplanungen am Jahresende zu überdenken“, sagt Reith. „Wir brauchen jetzt jeden.“