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33 Corona-Fälle an Uni-Klinik Homburg, landesweit 1611 Corona-Infektionen

Corona-Krise : Aktuell 33 Corona-Fälle an Uni-Klinik Homburg

Das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg meldet 33 Corona-Fälle. Die Zahl der beatmeten Patienten mit bestätigter Corona-Infektion und schwerem Krankheitsverlauf ist in den vergangenen Tagen weiter angestiegen.

Aktuell gibt es 33 Corona-Fälle an der Uni-Klinik in Homburg. Bei 19 Patienten und 14 Beschäftigten liegen bestätigte Corona-Infektionen vor. Dies geht aus einer Meldung des UKS von Montagabend hervor. 16 Patienten mit bestätigter Corona-Infektion und einem schweren Krankheitsverlauf müssen demnach beatmet werden. Dies sind vier Fälle mehr als zum Ende der vergangenen Woche. Die Zahl der Beschäftigten mit bestätigter Corona-Infektion ist über das Wochenende um zwei Fälle angestiegen.

Nach einer Abfrage der Saarbrücker Zeitung bei den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbandes waren gestern Abend landesweit 1611 bestätige Corona-Infektionen gemeldet. Mittlerweile sind 30 Menschen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus gestorben.

Der erste Todesfall im Saarland war ein über 80 Jahre alter Patient. Er starb am 20. März in der Uni-Klinik in Homburg. Der Mann hatte schwere Vorerkrankungen. Der nach dem Tod durchgeführte Corona-Test erbrachte am 21. März ein positives Ergebnis.

Ein Kinderarzt des UKS war der erste bestätigte Corona-Fall im Saarland. Anfang März wurde bei ihm das neuartige Corona-Virus nachgewiesen. Die Erkrankung bei dem Oberarzt der Kinderklinik verlief nach UKS-Angaben sehr milde. Es geht ihm demnach wieder gut und er gilt als geheilt.

Zum UKS in Homburg gehören 30 Kliniken und 20 Institute. Jährlich werden hier über 50 000 Patienten stationär und über 200 000 ambulant behandelt. Nach eigenen Angaben arbeiten über 600 Ärzte und rund 2000 Pflegekräfte beim UKS.