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Diskussion um Sportförderung
Saar-Linke rügt LSVS-Schecks als CDU-Wahlhilfe

Saarbrücken. Bei der Vergabe von Schecks des Landessportverbandes (LSVS) an Vereine durch Politiker in den Jahren 2016/17 handelt es sich nach Ansicht der Saar-Linken um illegale Wahlkampffinanzierung. Der Abgeordnete Dennis Lander sagte, Minister könnten selbstverständlich Zuwendungsbescheide aus dem Landeshaushalt verteilen. Der LSVS sei allerdings eine Einrichtung zur Förderung des Saarsports und „keine verdeckte Wahlkampfkasse der CDU“. Man dürfe gespannt sein, welche Konsequenzen daraus gezogen würden. Die CDU wies den auch von der SPD erhobenen Vorwurf der „politischen Landschaftspflege“ vor der Landtagswahl 2017 zurück. Dies würde auch alle anderen von Regierungsmitgliedern gewährten oder überbrachten Zuwendungen in Zweifel ziehen, so Generalsekretär Markus Uhl. Von Daniel Kirch
Daniel Kirch

Chefkorrespondent Landespolitik

Bei der Vergabe von Schecks des Landessportverbandes (LSVS) an Vereine durch Politiker in den Jahren 2016/17 handelt es sich nach Ansicht der Saar-Linken um illegale Wahlkampffinanzierung. Der Abgeordnete Dennis Lander sagte, Minister könnten selbstverständlich Zuwendungsbescheide aus dem Landeshaushalt verteilen. Der LSVS sei allerdings eine Einrichtung zur Förderung des Saarsports und „keine verdeckte Wahlkampfkasse der CDU“. Man dürfe gespannt sein, welche Konsequenzen daraus gezogen würden. Die CDU wies den auch von der SPD erhobenen Vorwurf der „politischen Landschaftspflege“ vor der Landtagswahl 2017 zurück. Dies würde auch alle anderen von Regierungsmitgliedern gewährten oder überbrachten Zuwendungen in Zweifel ziehen, so Generalsekretär Markus Uhl.