„Wilde Zeiten“ und „Fake News“ im Deutschen Zeitungsmuseum

Deutsches Zeitungsmuseum in Wadgassen : „Fake News“ und „Wilde Zeiten“

Das Deutsche Zeitungsmuseum in Wadgassen plant zwei neue Ausstellungen.

Das Deutsche Zeitungsmuseum in Wadgassen setzt sich in diesem Jahr mit Fotografien von Günter Zint und „Fake News“ auseinander. Ab 4. Juli ist die Ausstellung „Wilde Zeiten. Fotografien von Günter Zint“ der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Fotografen zu sehen, wie die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz in Saarbrücken mitteilt. Die Präsentation der 63 Bilder des Fotografen ergänzt das Museum mit Zeitungen und Zeitschriften aus der eigenen Sammlung. Die Schau ist bis zum 27. September zu sehen.

„Als politisch engagierter, kritischer Fotograf dokumentierte Günter Zint Protest und neue politische Bewegungen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“, teilte die Stiftung mit. Im Auftrag des „Spiegel“ sei er zu einem der wichtigsten Chronisten der 68er-Bewegung geworden. In den 1970er und frühen 1980er Jahren war er den Angaben zufolge Augenzeuge und Beteiligter der Friedens- und Anti-Atomkraft-Bewegung.

Um Wahrheit, Lüge und Vertrauen geht es ab 21. November in der Ausstellung „Fake News“. Für die Schau verwandele sich das Zeitungsmuseum bis zum 13. Juni 2021 in einen Newsroom. Die Besucher müssen  unter anderem in den Ressorts Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tagtäglich Tausende von einlaufenden Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen. Im Mittelpunkt der Schau stehe die Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz.

Infos unter www.kulturbesitz.de
Ein Interview
mit Museumsleiter Roger Münch finden Sie unter www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saar-kultur