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Saarländische Filmnacht "Splatterday Night Fever" ist zurück

Horrorkino : Gruselfilmnacht „Splatterday Night Fever“ ist wieder da

Vor drei Jahren beerdigt, feiert die im Saarland nahezu legendäre Filmnacht „Splatterday Night Fever“ ihre Wiederauferstehung – am 5. November. Ein Film steht schon fest und ist eine Deutschlandpremiere.

Vor drei Jahren wurde sie zu Grabe getragen, jetzt erhebt sie sich wieder aus der Gruft: die Filmnacht „Splatterday Night Fever“. Über viele Jahre war sie im Saarland ein wichtiger Treffpunkt für Freundinnen und Freunde des etwas härteren Kinofilms. In den langen Kinonächten, unter anderem im Saarbrücker UT und zuletzt im Cinestar, liefen Horrorfilme, für die man manchmal einen starken Magen brauchte – und Besuche gab es auch: etwa vom stets so unterhaltsamen wie umstrittenen Regisseur Uwe Boll („Far Cry“) und von US-Filmemacher Mick Garris, der einige Stephen-King-Adaptionen ins Kino und Fernsehen brachte.

Vor drei Jahren fand die bislang letzte Filmnacht statt, dann wurde sie beerdigt – die Kosten des Ganzen waren mittlerweile zu hoch geworden, wie die Veranstalter damals sagten. Nun versuchen sie eine Wiederbelebung am Samstag, 5. November, im Saarbrücker Cinestar. Drei Spielfilme werden laufen, einer davon steht schon fest und ist eine Deutschlandpremiere: „Terrifier 2“ von Damien Leone, ein aktueller US-Horrorfilm um einen Clown, der sich an Halloween durch eine amerikanische Kleinstadt mordet. Die beiden weiteren Werke werden noch bekannt gegeben; zwischen den Filmen gibt es Kaffeepausen, Möglichkeiten zum Filmeinkauf, eventuell wird es auch Kurzfilme geben. Geplant sind vier Filmnächte pro Jahr.

Die Karte für die Filmnacht kostet 30 Euro, es gibt sie im Vorverkauf bei der Videothek Tape-0-Mania in St. Ingbert, auch online (Infos unter tapeomania@online.de) und an der Abendkasse.