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Programm wird etappenweise bekannt gegeben

Festival : „Resonanzen“ findet statt – aber anders

Das Festival „Resonanzen“, geplant vom 1. bis 11. Oktober,  ändert seine Form. „Es wird keine klassische Großveranstaltung. Stattdessen setzen wir auf alternative und kleinere Formate. Besonders wichtig sind aktuell Spontaneität und Flexibilität“, teilte das Festival mit.

Die Corona-Pandemie bringe „unkalkulierbare Risiken“ mit sich. Deshalb sei das für Oktober 2020 vorgesehene Festival-Konzept nicht wie geplant umsetzbar. Die bisherige thematische Ausrichtung werde aber beibehalten. „Das Resonanzen Festival bleibt genre-, szenen- und Kunstform überschreitend.“ Ein Hauptaugenmerk liege „auf kreativen und realen Formaten“. Diese sollen „soziale Interaktion ermöglichen, sofern die geltenden Regelungen es erlauben“.

Das Festival will einen Teil des Programms in den nächsten Wochen bekannt geben und danach jeweils in Etappen. Ein Schwerpunkt soll auch die Unterstützung der lokalen Kultur- und Kreativbranche sein. „Wir möchten zum Erhalt regionaler Strukturen beitragen, zum Beispiel indem wir sie kommunikativ unterstützen.“ Lokale Künstlerinnen und Künstler, Initiativen und Konzertorte sollen gefördert und ins Festival einbezogen werden, heißt es. „Der Fokus liegt dabei auf dem Saarland und der Großregion.“ Aktuell sei man mit lokalen Akteuren über eine mögliche Zusammenarbeit im Gespräch.

Am Dienstag ist Sebastian Studnitzky, Organisator von Resonanzen (zusammen mit Inés Schäfer), beim Digitalk #2 von Dock 11 zu Gast. Außerdem sind Benjamin Kiehn von der „Buchmesse Saar“  und Jörn Michaely vom „Bundesfestival junger Film“  eingeladen. Sie werden darüber diskutieren, wie Großveranstaltungen der Kultur- und Kreativbranche mit der Krise umgehen.

https://dock11.saarland/event/dock-11-digitalk-1/