Hochwasser im Saarland Nervenaufreibende Stunden in der Musikhochschule: Nicht alle Instrumente konnten gerettet werden

Saarbrücken · Die Mitarbeiter in den Kulturinstitutionen erlebten während der Riesenflut Nervenaufreibendes. Wir sagen, welche Probleme das Theaterschiff hatte und warum das SST den Spielbetrieb nicht einstellte.

Auf diesem Foto sieht man, wie nahe das Wasser, das die Tiefgarage am Saarbrücker Staatstheater überflutete, an die Räume der Musikhochschule heranreichte.

Auf diesem Foto sieht man, wie nahe das Wasser, das die Tiefgarage am Saarbrücker Staatstheater überflutete, an die Räume der Musikhochschule heranreichte.

Foto: Musikhochschule Saar/Ratzer

Wie schön wäre es gewesen, wenn alle Anfragen der Saarbrücker Zeitung mit diesem Satz beantwortet worden wären: „Wir hatten Glück und hatten keinerlei Hochwasser-Schäden“, diese Kurz-Mail schickte uns die Cinestar-Theaterleiterin Selina Sueß. Das Groß-Kino liegt in Flussnähe am Innenstadt-Rand, also nicht an der Saarbrücker „Kulturmeile“ im Umfeld des Tbilisser Platzes. Dort sah und sieht die Hochwasser-Bilanz anders aus, allerdings von Institution zu Institution überraschend unterschiedlich, trotz der räumlichen Nähe.