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Filmfest Dresden
Goldener Reiter in Dresden verliehen

Dresden. Die italienische Regisseurin Martina Scarpelli, der New Yorker Andrew Stephen Lee, der Kanadier Jérémy Comte und der Japaner Tomoki Misato haben die Goldenen Reiter im internationalen Wettbewerb beim Filmfest Dresden 2019 gewonnen.

Scarpellis „Egg“ wurde zum besten Animationsfilm gekürt und Lees „Manila is Full of Men Named Boy“ zum besten Kurzfilm, wie die Festivalleitung gestern mitteilte. Der Publikumspreis wurde für „Fauve“ von Comte vergeben, die Jugendjury kürte „My Little Goat“ von Misato.


Die Trophäen im nationalen Wettbewerb gingen an den Animationsfilm „Iktamuli“ von Anne-Christin Plate und den Kurzfilm „Are You listening, Mother?“ von Tuna Kaptan. Das Publikum zeichnete „Sealand“ von Till Giermann mit einem Goldenen Reiter aus, die Jugendjury „Fuse“ von Shadi Adib. Der mit 20 000 Euro dotierte Filmförderpreis der sächsischen Kunstministerin wurde an „Nicht im Traum“ von Astrid Menzel vergeben. Der Defa-Förderpreis Animation ging an Nikita Diakur und „Fest“ und der Goldene Reiter Filmton an die Polin Kaja Szwarnóg. Der vom Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ inspirierte Film „My little Goat“ des jungen Japaners Misato über die Abgründe der menschlichen Seele gewann auch den Arte-Kurzfilmpreis.

Mit insgesamt rund 67 000 Euro Preisgeld gehört Dresden zu den höchstdotierten Festivals seiner Art in Europa. Im Wettbewerb standen mehr als 80 Streifen aus über 20 Ländern.