Staunenswerte Gemälde in einer privaten Galerie Saarbrücken: So wurde ein Männerausflug in einen Wald zu einem Kunst-Zyklus

Saarbrücken · Fantasy-Welten haben längst auch in der Kunst ihren Platz. Wie hochrangig das sein kann, zeigt gerade die „Gallery Puzić“ in Saarbrücken.

Ein bizarres Hochwasser-Szenario findet sich auch in der Ausstellung von Bojan Sumonja und Marko Jakse in der Saarbrücker Galerie Puzic an der Johanneskirche.

Ein bizarres Hochwasser-Szenario findet sich auch in der Ausstellung von Bojan Sumonja und Marko Jakse in der Saarbrücker Galerie Puzic an der Johanneskirche.

Foto: Galerie Puzic/Puzic

Galeristen werden nicht selten von ihrer Euphorie mitgerissen, wenn sie ihre Künstler charakterisieren. Insofern durfte man durchaus skeptisch reagieren, als Esad Puzić zwei der „aufsehenerregendsten Künstler Mitteleuropas“ ankündigte: Bojan Sumonja (Kroatien) und Marko Jakse (Slowenien). Letzterer vertrat sein Land 2022 auf der Biennale in Venedig, das spricht für sich, und selbst wenn die Internet-Einträge über Sumonja nicht dieselbe Wertigkeit spiegeln, sprechen die Öl-Gemälde der beiden, die man unter dem Namen „Sumonjakse“ aktuell in der Saarbrücker „Gallery Puzić“ an der Johanneskirche sieht, für sich: Sie sprengen den üblichen Rahmen einer privaten Galerie, wirken museal, nicht nur auf Grund ihrer schieren Größe, sondern auch auf Grund ihrer künstlerischen Wucht. Eines füllt nahezu die gesamte Rückwand der Galerie, bis unter die Decke, mehr als vier Meter breit und mehr als drei Meter hoch ist es.