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Festival läuft bis 11, Oktober.

Ouvertüre im Pingusson-Bau : Das „Resonanzen“-Festival ist eröffnet

Der Weg zur Ouvertüre war wegen Corona mehr als steinig. Aber am Donnerstagabend ist das Festival „Resonanzen“ tatsächlich eröffnet worden, mit einer kleinen Zeremonie.

Die Konzertreihe trotz der Pandemie nicht ausfallen zu lassen, sei eine „gewagte Entscheidung“ gewesen, sagte Kulturministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) zur Begrüßung im Saarbrücker Pingusson-Bau. In dieser schwierigen Zeit  „fahre man eben auf Sicht“. Umso größer war ihr Dank – und auch der von Karl Richard Antes von der festivaltragenden Stiftung für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit – an Festivalleitung und -team. Sebastian Studnitzy, einem der drei Festivalleiter, war die Erleichterung anzumerken, dass nach Monaten des Konzeptjonglierens „es jetzt endlich mit der Musik losgeht“. Der Berliner Jazzer schätzt die aktuelle Corona-Konzert-Situation als „drei Viertel des Schlechtestmöglichen“ ein, aber auf das Programm sei er extrem stolz, sagte er.

Als Appetitanreger kredenzte der Trompeter ein wunderbar zartes, fast gehauchtes Stück Melancholie; Leitungskollege Julien Quentin ließ bei Rachmaninow die Tasten wirbeln, und die Saarbrücker Leitungskollegin Inéz Schaefer spielte am Flügel ein wundersame, sehr berührende Ballade. Ein schöner Einstieg ins Festival, bei dem bis 11. Oktober über 60 Künstlerinnen und Künstler zu Gast sind, an mehr als zehn Spielorten in Saarbrücken und Umgebung.

Tickets gibt es ausschließlich online:
resonenzenfestival.de