| 20:51 Uhr

Nationalhymne
Saar-CDU will Deutschland „brüderlich“ besingen

Saarbrücken. Was haben die Kanzlerin und die Saar-CDU gemeinsam? Abgesehen von ihrer nun gemeinsamen Personalie Annegret Kramp-Karrenbauer auch eine übereinstimmende Haltung zur Nationalhymne. Denn genau wie Angela Merkel reagierte gestern auch der Generalsekretär der Saar-CDU, Markus Uhl, ablehnend auf den Vorstoß, die Hymne auf geschlechterneutrale Sprache umzuformulieren. Das hatte die Gleichstellungsbeauftragte im Bundesfamilienministerium, Kristin Rose-Möhring, angeregt.

Was haben die Kanzlerin und die Saar-CDU gemeinsam? Abgesehen von ihrer nun gemeinsamen Personalie Annegret Kramp-Karrenbauer auch eine übereinstimmende Haltung zur Nationalhymne. Denn genau wie Angela Merkel reagierte gestern auch der Generalsekretär der Saar-CDU, Markus Uhl, ablehnend auf den Vorstoß, die Hymne auf geschlechterneutrale Sprache umzuformulieren. Das hatte die Gleichstellungsbeauftragte im Bundesfamilienministerium, Kristin Rose-Möhring, angeregt.


Uhl, zugegeben ein Mann, kritisierte die Forderung als „blanken Unfug“. Es gebe keinen Grund, den Begriff „Vaterland“ durch „Heimatland“ zu ersetzen, wie gefordert, und den Passus „brüderlich mit Herz und Hand“ in „couragiert mit Herz und Hand“ zu ändern. Lieber solle sich die Gleichstellungsbeauftragte mit akuten Missständen befassen, wie der immer noch unterschiedlichen Bezahlung von Frauen und Männern. Uhl: „Die Änderung der Nationalhymne hilft dabei meiner Ansicht nach kein Stück weiter.“