1. Saarland

Saar-Bildungsministerin verspricht Schülern faire Bedingungen bei Prüfungen

Abschlussprüfungen : Streichert-Clivot verspricht Schülern faire Bedingungen

Die Schulabschlussprüfungen sollen nach derzeitigem Stand trotz Corona-Krise doch in ganz Deutschland stattfinden. Darauf haben sich die Kultusminister der Länder am Mittwoch verständigt, nachdem Schleswig-Holstein zuvor  einen Alleingang angekündigt hatte und die Prüfungen absagen wollte.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) zeigte sich erleichtert, dass nun doch „eine gemeinsame Linie“ gefunden worden sei. Sie wandte sich am Mittwoch in einer Pressemitteilung direkt an die Betroffenen: „Liebe Schülerinnen und Schüler, ich weiß, wie schwierig die aktuelle Situation auch für euch ist. Ihr könnt euch darauf verlassen – ich tue alles dafür, dass Ihr Eure Prüfungen unter fairen Bedingungen ablegen könnt.“

Für alle, die eine Prüfung in diesem Schuljahr ablegen müssen, bedeute dies laut Ministerium:
● Die Länder werden die erreichten Abschlüsse des Schuljahres 2019/20 auf der Basis gemeinsamer Regelungen gegenseitig anerkennen.
● Schülerinnen und Schüler sollen keine Nachteile aus der jetzigen Ausnahmesituation haben und können  noch in diesem Schuljahr ihre Abschlüsse erwerben.                
● Die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, finden zum geplanten (derzeit ab 25. Mai) beziehungsweise zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist. Schülerinnen und Schüler müssen eine ausreichende Zeit zur Vorbereitung erhalten. Die Prüfungen können auch in geschlossenen Schulen stattfinden, sofern es keine entgegenstehenden Landesregelungen gibt.

●  Die Länder können auf zentrale Elemente aus dem Abituraufgabenpool verzichten und diese durch dezentrale Elemente ersetzen.