Bauminister präsentiert Landesbau-Programme Bouillon zeigt Pingusson-Bau die kalte Schulter

Saarbrücken · Bauminister stellt öffentliche Bau-Projekte mit Volumen von 420 Millionen Euro vor. Großteil der Investitionen fließt an Uniklinik und Uni-Campus.

 Von einer Sanierung der ehemaligen französischen Botschaft an der A 620, dem Pingusson-Bau, hält Bau-Minister Klaus Bouillon (CDU) wenig. Der Ministerrat und der Landesrechnungshof würden in Kürze darüber befinden.

Von einer Sanierung der ehemaligen französischen Botschaft an der A 620, dem Pingusson-Bau, hält Bau-Minister Klaus Bouillon (CDU) wenig. Der Ministerrat und der Landesrechnungshof würden in Kürze darüber befinden.

Foto: Robby Lorenz

Im Tempo eines Parforce-Ritts hat Saar-Bauminister Klaus Bouillon (72, CDU) am Freitag im Bauministerium an der Saarbrücker Halbergstraße Medienvertretern die laufenden Bauprojekte der CDU/SPD-Landesregierung für die nächsten Jahre mit einem Volumen von rund 420 Millionen Euro vorgestellt. Der Baubeamte, der den Beamer bediente, kam mit dem Klicken kaum nach, so schnell spulte der St. Wendeler Ex-Bürgermeister die Namen und Bausummen von seiner Vorlage ab. Bouillon erklärte: „Aktuell sind mehr als 40 Maßnahmen mit je mehr als einer Million Euro und über 140 Maßnahmen mit je unter einer Million Euro in Arbeit. Damit wird deutlich, dass das Saarland auch 2020 erhebliche Mittel in seine öffentlichen Einrichtungen investiert.“