1. Saarland

Rund 300 Teilnehmer bei Demonstration gegen Rechtsextreme

Rund 300 Teilnehmer bei Demonstration gegen Rechtsextreme

Homburg. Mit sieben Festnahmen aus dem Bereich der Gegendemonstranten und einem leicht verletzten Polizisten endete am vergangenen Samstag eine Neonazi-Demonstration in Homburg. Rund 60 Anhänger des so genannten "Nationalen Widerstands Zweibrücken" hatten sich vom Homburger Hauptbahnhof aus auf den Weg durch die Innenstadt gemacht

Homburg. Mit sieben Festnahmen aus dem Bereich der Gegendemonstranten und einem leicht verletzten Polizisten endete am vergangenen Samstag eine Neonazi-Demonstration in Homburg. Rund 60 Anhänger des so genannten "Nationalen Widerstands Zweibrücken" hatten sich vom Homburger Hauptbahnhof aus auf den Weg durch die Innenstadt gemacht.Dem rechten Aufmarsch war eine Gegenveranstaltung vorangegangen, bei der von neun Uhr an auf dem Christian-Weber-Platz laut Veranstalter zwischen 250 und 350 Teilnehmer aus unterschiedlichen Organisationen und Verbänden gegen die Rechtsextremen demonstrierten. Die Botschaft dieser Gruppen, darunter neben den ausrichtenden Jusos des Unterbezirks Saarpfalz auch Vertreter der Linken, der Gewerkschaften, der SPD sowie einige Zeitzeugen: "Homburg hat keinen Platz für eine rechte Szene und deren Gedankengut".Nach dem offiziellen Ende der Gegenveranstaltung spitzte sich die Situation zwischen den Neonazis und den meist linken Gegendemonstranten zeitweise zu. Zahlreiche Aktivisten versuchten über die gesamte Demonstrationsdauer hinweg den Zug der Rechten zu verhindern. Immer wieder mussten die Sicherheitskräfte für eine entsprechende Distanz zwischen den beiden Lagern sorgen. Dabei hatte die Polizei schon in der Anfangsphase am Homburger Hauptbahnhof aus dem Kreis der Gegendemonstranten einige Personen in Gewahrsam genommen, auf der Marschstrecke wurden die Gegner des rechten Aufmarsches, dann auch vorübergehend eingekesselt. thw