Rückkehr nach der Schönheitskur

Rückkehr nach der Schönheitskur

St. Ingbert. Wer gehört zum Krippenbild und wer nicht? Ohne Jesus, Maria und Josef, ein paar Hirten und Tiere geht es nicht. Kopfzerbrechen macht sich breit, wenn die Heiligen Drei Könige ins Spiel kommen. Sie sind gern gesehene Gäste in zahlreichen Krippen, streng genommen dürften sie aber gar nicht vor Ort sein

St. Ingbert. Wer gehört zum Krippenbild und wer nicht? Ohne Jesus, Maria und Josef, ein paar Hirten und Tiere geht es nicht. Kopfzerbrechen macht sich breit, wenn die Heiligen Drei Könige ins Spiel kommen. Sie sind gern gesehene Gäste in zahlreichen Krippen, streng genommen dürften sie aber gar nicht vor Ort sein.In der Josefskirche haben die fleißigen Krippengestalter nach zweitägiger Arbeit einen Kompromiss gefunden: Das großzügige Platzangebot gestattet es, die drei Könige mit vielen weiteren Figuren gerade zur Krippe marschieren zu lassen. Hier werden sie dann irgendwann auch auf die anderen bekannten Gesichter treffen, die mittlerweile bereits andächtig um das Jesuskind versammelt sind.

Nach mehr als vier Jahren brandbedingter Pause "ist die Krippe nun wieder zu sehen und bereichert wieder die Krippenlandschaft in unserer Stadt", heißt es dazu im Begleitheft zum St. Ingberter Krippenweg. Eine Bereicherung sind die Figuren, die 100 Jahre und mehr auf dem Buckel haben, allemal. Man sieht es ihnen nur nicht an. "Wir haben sie restaurieren lassen", begründet Pfarrer Arno Vogt.

Unverwechselbar ist die Krippe auch deshalb, weil sie auf den ersten Blick gar nicht als solche identifizierbar ist. Eher wie ein Schloss kommt das grau gemauerte Gebäude mit rotem Dach daher. Im Gegensatz zu ihren Artgenossen gibt sich die Natur in der Josefskirche eher zurückhaltend. Vogt: "Auf Bäume haben wir verzichtet, damit die Wände nicht in Mitleidenschaft gezogen werden." Im kommenden Jahr erhält die Weihnachtskrippe eine ganz andere Attraktion - dann soll nämlich noch ein Wasserlauf mit Wasserfall und Bach realisiert werden. < wird fortgesetzt obe

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