1. Saarland

Romuald Houllé ist endlich in Köllerbach angekommen

Romuald Houllé ist endlich in Köllerbach angekommen

Köllerbach. Was zwei Siege doch ausmachen können. Die Stimmung rund um die Burg Bucherbach könnte nach den jüngsten Erfolgen des Fußball-Oberligisten Sportfreunde Köllerbach (2:0 beim FK Pirmasens, 6:0 gegen Hassia Bingen) kaum besser sein. Und auch in der Tabelle - aktuell Platz 13 - sieht es nun wieder besser aus für die Mannschaft von Trainer Melori Bigvava

Köllerbach. Was zwei Siege doch ausmachen können. Die Stimmung rund um die Burg Bucherbach könnte nach den jüngsten Erfolgen des Fußball-Oberligisten Sportfreunde Köllerbach (2:0 beim FK Pirmasens, 6:0 gegen Hassia Bingen) kaum besser sein. Und auch in der Tabelle - aktuell Platz 13 - sieht es nun wieder besser aus für die Mannschaft von Trainer Melori Bigvava.

Zum Saarderby an diesem Samstag gegen den FC Homburg (15 Uhr) hat sich die Personallage deutlich entspannt. "Doch viele Änderungen kann es nicht geben", betont der Trainer, der zuletzt eine ganz starke Mannschaft aufs Feld schickte. Zu diesem Team gehört auch Romuald Houllé. "Ich hatte zu Beginn schon Schwierigkeiten", gesteht der Franzose, "doch mittlerweile fühle ich mich immer wohler. Ich glaube, dass ich der Mannschaft nun wesentlich besser helfe."

Dabei war Houllé eigentlich vom ersten Spieltag an gesetzt. Überzeugend waren seine Leistungen aber noch nicht. In der Vorsaison hatte der 21-Jährige 32 Ligaspiele für den FC Homburg absolviert. "Ich hatte insgesamt ein ganz tolles Jahr in Homburg. Und Höhepunkt war sicherlich das DFB-Pokalspiel gegen den FC Schalke", berichtet Houllé.

Dennoch zog es ihn vom vermeintlichen Aufstiegs- zu einem potenziellen Abstiegskandidaten. Der Grund ist simpel: "Köllerbach konnte mir eine berufliche Perspektive bieten. Ich bin ja schließlich kein Profi." Der Wechsel an die Burg Bucherbach stand ohnehin schon früh fest. "Trotz der anfänglichen Probleme habe ich ihn auch nicht bereut", sagt Romuald Houllé, der bei seinem Trainer scheinbar einen Stein im Brett hat. Nur bei der SV Elversberg II gehörte er nicht zur Startformation.

Die Partie gegen seinen Ex-Verein stellt für den Mittelfeldspieler nun etwas ganz Besonderes dar. "Ich habe noch sehr viele Freunde in der Mannschaft, es gibt noch viel Kontakt", sagt er. Nur heute soll die Freundschaft ruhen, denn Houllé verfolgt noch sehr ehrgeizige Ziele: "Mein Ziel sind noch fünf Siege bis zur Winterpause. Das können wir schaffen." Ein wahrlich optimistisches Ziel bei noch sieben ausstehenden Begegnungen.

Doch machbar ist das allemal, wenn die Sportfreunde ihr wahres Gesicht zeigen und an die jüngsten Erfolge anknüpfen. Trainer Bigvava warnt allerdings: "Homburg ist noch mal ein anderes Kaliber als Pirmasens." Die Mannschaft von Jens Kiefer ist seit elf Spielen ungeschlagen. "Das ist schon eine Marke, aber meine Jungs sind richtig heiß", sagt Bigvava. Änderungen im Kader hat der Trainer ausgeschlossen, und das ist schon eine Überraschung: So sind die beiden Torhüter Philippe Stelletta und Jan Schäfer, der seine Rotsperre abgesessen hat, nicht dabei. "Wir gehen mit Julien Spohr als Nummer eins und Tobias Karrenbauer als Nummer zwei in die nächsten Spiele", erklärt Bigvava. "Trotz der anfänglichen Probleme habe ich

meinen Wechsel nach Köllerbach nicht bereut."

Romuald Houllé,

Sportfreunde Köllerbach