1. Saarland

"Ringwall" bei Wellingen: Steine an der Grenze erhalten neue Skulptur

"Ringwall" bei Wellingen: Steine an der Grenze erhalten neue Skulptur

Wellingen. Die Steine an der Grenze sind in den vergangenen 25 Jahren ein Symbol für ein grenzüberschreitendes Miteinander geworden, und das nicht nur im Bereich der Kunst, wie das Grenzlandfest auf dem Gau bei Wellingen beweist

Wellingen. Die Steine an der Grenze sind in den vergangenen 25 Jahren ein Symbol für ein grenzüberschreitendes Miteinander geworden, und das nicht nur im Bereich der Kunst, wie das Grenzlandfest auf dem Gau bei Wellingen beweist. Mit der imposanten Groß-Skulptur von Maria Claudia Farina, einem imposanten "Ringwall", ist am Ortseingang von Wellingen ein Symbol für das Symposium "Steine an der Grenze" entstanden, das in den vergangen 25 Jahren so viel bewegt hat. 13 im Kreis angeordnete Steine mit hohen und niedrigen Begrenzungen, ein Fenster und Ein- und Ausgänge lassen vielerlei Interpretationen für Land und Leute, aber auch das Symposium zu. Nicht umsonst hat der französische Generalkonsul Philippe Cerf die Schirmherrschaft übernommen, haben diese Steine an der Grenze doch wesentlich dazu beigetragen, Grenzen zu überwinden. Alfred Diwersy, Professor Paul Schneider, Merzigs OB Alfons Lauer, Maria Claudia Farina, Denis Hourt und Jürgen Schreier beleuchteten jeder für sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven diese grandiose Entwicklung. Schreier regte an, auch den Merziger Verkehrskreisel in die Fortführung des Symposiums "Steine an der Grenze" mit einzubeziehen und forderte den "Vater des Symposiums", Paul Schneider, auf, noch ein letztes Mal für ein zentrales Projekt aktiv zu werden, das vor allem die Gemeinsamkeiten vom Frankreich, Luxemburg und Deutschland im Dreiländereck zum Ausdruck bringt. rup