1. Saarland

Ringergemeinschaft hat Großes vor

Ringergemeinschaft hat Großes vor

Gersweiler. Klaus Mertes, Trainer und Ringer der RG Saarbrücken, ist zufrieden mit dem fünften Platz, den seine Mannschaft in der gerade abgelaufenen Saison in der Oberliga Saar erreicht hat. "Wenn man bedenkt, dass wir nach dem Rückzug aus der 2. Bundesliga quasi keine Ringer mehr hatten, ist diese Platzierung ein Beweis für einen gelungenen Neuanfang", erklärt er

Gersweiler. Klaus Mertes, Trainer und Ringer der RG Saarbrücken, ist zufrieden mit dem fünften Platz, den seine Mannschaft in der gerade abgelaufenen Saison in der Oberliga Saar erreicht hat. "Wenn man bedenkt, dass wir nach dem Rückzug aus der 2. Bundesliga quasi keine Ringer mehr hatten, ist diese Platzierung ein Beweis für einen gelungenen Neuanfang", erklärt er.Mertes hatte vor der Saison die nicht gerade leichte Aufgabe übernommen, aus sechs neu verpflichteten Athleten und einer kleinen Schar von Jugend-Ringern aus den Vereinen KSV Klarenthal und KSV Gersweiler eine ligataugliche Mannschaft zu formen. Obwohl einige Experten der RG Saarbrücken vor der Runde einen Spitzenplatz zutrauten, blieb der Trainer auf dem Teppich. Er nannte damals eine Platzierung zwischen Rang drei und fünf als Ziel.

Am Ende war es der fünfte Platz, obwohl die Gewichtsklassen bis 55 und 66 Kilo nur mit unerfahrenen Nachwuchs-Ringern besetzt werden konnten und Leistungsträger Anton Peters wegen einer Daumenoperation sechs Wochen pausierte. Außerdem musste die RG den Ausfall von Oliver Reez nach einer schweren Knieverletzung verkraften.

Laut Mertes lieferte die Mannschaft beim 24:13-Erfolg gegen den KSV Fürstenhausen eine ihrer besten Saisonleistungen. In diesem Lokalderby sorgte Vito Nardi mit seinem Punktsieg über Altmeister Peter Walz für eine faustdicke Überraschung. Mertes verweist auch auf die gute Zuschauerresonanz bei den Heimkämpfen in der Gersweiler Sporthalle.

All die positiven Erfahrungen aus der vergangenen Punktrunde beflügeln den Verein, in der nächsten Saison die Meisterschaft und die Qualifikation für die 2. Bundesliga anzustreben. "Die RG Saarbrücken gehört allein schon von ihrem Umfeld her in die 2. Bundesliga. Wir planen daher nach dem Neubeginn eine Rückkehr in die zweithöchste deutsche Ringer-Liga", sagt Mertes.

Um dieses Ziel zu erreichen, erläutert der Trainer weiter, müsse die Ringergemeinschaft sich auf drei bis vier Positionen verstärken. Mit der Verpflichtung des Zweitliga-Ringers Jakup Sari (29) vom KV Riegelsberg sei "der erste Schritt in diese Richtung gemacht worden", verkündet Mertes so zufrieden, wie er mit der vergangenen Saison war.

saarringer.de