Rettung über die Drehleiter

Rettung über die Drehleiter

Neunkirchen. Kurz nach 8 Uhr gestern Morgen. Zu Kranken- und Notarztwagen vor dem Corona-Hochhaus kommt mit Blaulicht der Drehleiterwagen der Feuerwehr. Der Drehleiterkorb wird mit einer Sonderauflage versehen, dort kommt die Kranketrage drauf. Dann fährt die Leiter - immer mal wieder die Position des Korbs korrigierend - in Richtung des offenen Fensters im vierten Stock

Neunkirchen. Kurz nach 8 Uhr gestern Morgen. Zu Kranken- und Notarztwagen vor dem Corona-Hochhaus kommt mit Blaulicht der Drehleiterwagen der Feuerwehr. Der Drehleiterkorb wird mit einer Sonderauflage versehen, dort kommt die Kranketrage drauf. Dann fährt die Leiter - immer mal wieder die Position des Korbs korrigierend - in Richtung des offenen Fensters im vierten Stock. Die Trage wird hereingezogen, kurze Zeit später wieder am Aufsatz des Korbes befestigt. Ein älterer Mann liegt darauf. Der Rentner muss, wie die Feuerwehr später mitteilt, wegen einer internistischen Erkrankung versorgt werden. "Die Rettung über die Drehleiter war für den stark angegriffenen Körper die schonendste Art des Transport", so heißt es. Ein Schleiflagen-Transport durchs enge Treppenhaus war nicht möglich. Viele Schaulustige beobachten sowohl vom Lübbener Platz als auch aus Nachbar-Fenstern des Hochhauses - teils mit Kamera - wie die Drehleiter sich in Position bringt und langsam nach unten gezogen wird, die Trage kommt in den Rettungswagen. Enge Treppenhäuser, überschwere Patienten oder einfach die medizinische Notwendigkeit sind, so die Wehr, die Ursache dafür, dass Kranke oder verletzte Menschen nicht über das Treppenhaus transportiert werden können. Dann wird die Wehr angefordert. ji/ard

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