1. Saarland

"Resolution nur Wahlkampf-Show für Landrätin?"

"Resolution nur Wahlkampf-Show für Landrätin?"

Merzig-Wadern. Die Vorsizende der SPD im Kreis Merzig-Wadern, Anke Rehlinger, hat sich als Reakion auf die gemeinsame Resolution von Kreis- und Landes-CDU in Sachen Nordsaarlandstraße erfreut darüber gezeigt, dass die CDU nun die SPD im Kampf um die Realisierung dieses Verkehrsprojektes unterstützt

Merzig-Wadern. Die Vorsizende der SPD im Kreis Merzig-Wadern, Anke Rehlinger, hat sich als Reakion auf die gemeinsame Resolution von Kreis- und Landes-CDU in Sachen Nordsaarlandstraße erfreut darüber gezeigt, dass die CDU nun die SPD im Kampf um die Realisierung dieses Verkehrsprojektes unterstützt. In einer Erklärung stellt Rehlinger heraus: "Die Menschen im Kreis warten dringend auf die Verkehrsentlastung durch die neue Nordsaarlandstraße. Durch dieses Verkehrsprojekt würden viele Menschen im Kreis wieder ein Stück Lebensqualität zurückbekommen. Die SPD fordert seit langem die Umsetzung dieses Straßenprojektes. Wir freuen uns über jeden Unterstützer - auch aus der CDU."Erstaunt zeigt sich Rehlinger allerdings darüber, dass sich im Kreis Merzig-Wadern offenbar "eine CDU-Parallelorganisation" gegründet habe: "Der CDU-Landesvorstand hat die CDU-Landesregierung jetzt zum Handeln aufgefordert, die CDU-Landesvorsitzende Kramp-Karrenbauer appelliert an die künftige Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer, die Nordsaarlandstraße endlich auf den Weg zu bringen.

"Mehr als skurril"

Das ist schon mehr als skurril, das ist die Menschen für dumm verkauft", findet Rehlinger.

Die Christdemokraten würden in diesem Land die politische Verantwortung tragen, es sei ein Schlag ins Gesicht der Menschen, "dieses Thema mit Resolutionen an sich selbst ins Lächerliche ziehen". Anke Rehlinger: "Sollte nun kein Bekenntnis der Landesregierung in Gänze folgen, enttarnt sich diese Schauveranstaltung lediglich als missglückter Versuch der Wahlkampfhilfe für die Landrätin, die gleichzeitig stellvertretende CDU-Landescefin ist."

Anke Rehlinger fordert die CDU zu Taten auf: "Wenn die CDU jetzt wirklich die Nordsaarlandstraße voranbringen will, muss sie sich gegen den grünen Koalitionspartner durchsetzen. Solange Hubert Ulrich und Umweltministerin Simone Peter der CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer auf der Nase rumtanzen können, ist jede CDU-Resolution das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt ist." red