1. Saarland

Religiöse und klinische Ansätze zum Thema Trauer und Depression

Religiöse und klinische Ansätze zum Thema Trauer und Depression

Tholey. Einen Vortrag zum Thema "Mater Dolorosa - Trauer, Depression und Schmerz" gibt es am Montag, 19. November, 18.30 Uhr, in der Benediktinerabtei Tholey, im Pavillon des Gästehauses St. Lioba. Referent ist Professor Wolfgang Werner; ärztlicher Direktor des Landeskrankenhauses Merzig

Tholey. Einen Vortrag zum Thema "Mater Dolorosa - Trauer, Depression und Schmerz" gibt es am Montag, 19. November, 18.30 Uhr, in der Benediktinerabtei Tholey, im Pavillon des Gästehauses St. Lioba. Referent ist Professor Wolfgang Werner; ärztlicher Direktor des Landeskrankenhauses Merzig. Der Referent hat sich durch sein reformerisches Wirken in der klinischen Psychiatrie in Merzig, im Saarland und auch weit darüber hinaus in anderen europäischen Ländern einen Namen gemacht. 1978 hat Werner den Dienst als ärztlicher Direktor des Landeskrankenhauses Merzig angetreten und sich erfolgreich für eine gemeindenahe, patientenorientierte und offene psychiatrische Regelversorgung eingesetzt.Die Erfahrung von Trauer, Schmerz und Depression ist zutiefst menschlich. Gerade im November, der vermeintlich tristen Jahreszeit, sind diese Themen aktuell. Krankheit und Tod sind aber nicht zeitlich beschränkt, sondern allgegenwärtig. Diese Urerfahrungen des Menschen finden vielfältigen Ausdruck in Religion, Medizin und Kunst. Die Betrachtung der Mater dolorosa, der schmerzhaften Mutter Gottes, versinnbildlicht menschliches Leid. Im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Glaube erlaubt die Kunst eine Näherung an diese Urerfahrungen des Menschen.

Es gibt eine Einführung von Albert Bagood. Nach dem Vortrag ist Gelegenheit zur Diskussion. Den Abschluss bilden ein Nachwort von Pater Albert und die Verabschiedung durch Pater Mauritius. Der Eintritt ist frei.

Im Vorfeld des Vortrags findet an diesem Sonntag, 18. November, ab 11.15 Uhr eine Ausstellung zur Marienverehrung im Petrus-Borne-Zentrum statt. Der Eintritt ist frei. red