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Regen spült den Schotter immer wieder weg

Regen spült den Schotter immer wieder weg

Lebach. Es ist nur ein schmaler, vier Meter breiter Weg, der sich im Lebacher Stadtteil Knorscheid von der Bundesstraße 269 her in Richtung Hoxberg hoch schlängelt. Zu Beginn steht das Schild "Durchfahrtverbot für Lkw außer für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr". Von Knorscheid aus bis zur Motocrossbahn sind es exakt 2,1 Kilometer

Lebach. Es ist nur ein schmaler, vier Meter breiter Weg, der sich im Lebacher Stadtteil Knorscheid von der Bundesstraße 269 her in Richtung Hoxberg hoch schlängelt. Zu Beginn steht das Schild "Durchfahrtverbot für Lkw außer für land- und forstwirtschaftlichen Verkehr".Von Knorscheid aus bis zur Motocrossbahn sind es exakt 2,1 Kilometer. Genau dieses Teilstück beobachtet Friedrich Vöbel auf dem täglichen Weg zu seiner Arbeitsstelle in Saarwellingen mit besonderer Aufmerksamkeit. Er berichtet: "Ich habe mich in der Vergangenheit schon mehrfach bei der Stadt Lebach über die bis zu 30 Zentimeter tiefen Ausspülungen am unbefestigten Fahrbahnrand beklagt und sogar Verbesserungsvorschläge unterbreitet. Da ich bis heute keine Antwort erhalten habe und der Missstand weiterhin besteht, wende ich mich an die Zeitung".

Vöbel beobachtet, dass einerseits Mitarbeiter des Bau- und Betriebshofes das Bankett entlang der Straße regelmäßig mähen, dass aber andererseits bei stärkerem Regen der Schotter vom Bankett auf die Fahrbahn gespült werde und tiefe Gräben hinterlasse. In der Folge, so der Beschwerdeführer weiter, schicke der städtische Betriebshof Mitarbeiter und eine Kehrmaschine, um die Fahrbahn zu säubern und den weggespülten Schotter am Bankett wieder aufzufüllen. Vöbel nennt dies eine "Sisyphos-Arbeit", die stark an das Vorgehen der Bürger von Schilda erinnere. Er meint dazu: "Die Bankette seien durch das ständige Auffüllen so hoch geworden, dass Regenwasser weder in den vorhandenen Abflussgraben noch in den Wald abfließen könne, es werde regelrecht "kanalisiert". Das Problem könne ganz einfach gelöst werden, indem man die Bankette abtragen würde.

Die Stadt Lebach ließ durch ihren Pressesprecher Toni Bartz unter anderem mitteilen, die Straße sei breit genug, dass zwei Autos aneinander vorbeifahren könnten, ohne dass eines in den Graben ausweichen müsste. Das Problem mit den Ausspülungen neben der Fahrbahn ließe sich jedoch nur nachhaltig durch einen Neubau mit einer Verbreiterung der Straße lösen. Dafür, so Bartz, fehlte der Stadt aber das Geld. Es seien jedoch Haushaltsmittel für das Jahr 2013 vorgesehen, mit denen der defekte Straßenbelag saniert werden soll. Der Pressesprecher verweist im Übrigen darauf, dass der Ort Hoxberg auch über die B 296 oder die B 268 über Eidenborn zu erreichen sei.

Den Tipp für diesen Artikel bekamen wir von Friedrich Vöbel aus Lebach. Wenn Sie auch Interessantes zu erzählen haben, schicken Sie eine E-Mail an: leserreporter@sol.de oder nutzen unser Onlineformular unter www.saarbruecker-zeitung.de/leserreporter.