1. Saarland

Rallye Saar-Ost sucht Sieg-Nachfolger für Reiter

Rallye Saar-Ost sucht Sieg-Nachfolger für Reiter

Bei der 18. ADAC Rallye Saar-Ost an diesem Samstag will Favorit Rainer Noller seinen Siegeszug in der Saarlandmeisterschaft fortsetzen. Frank Reiter aus Dillingen, Vorjahressieger und Titelverteidiger, fehlt diesmal.

Der Rallye Saar-Ost steht die Volljährigkeit bevor. Bei der 18. Auflage dürfen sich die Veranstalter vom MC Saar-Ost und vom MSC Schiffweiler über einen Rekord freuen. Für 152 Teilnehmer (100 bei der 200er, 52 bei der Historic Rallye) fällt am Samstag im Rallyezentrum am Kirmesplatz in Wiebelskirchen der Startschuss.

Es folgt die Fahrt zum Neunkircher Stummplatz, der seinem Namen dann nicht mehr gerecht werden wird: "Dort werden die Teilnehmer gegen 12.30 Uhr beim Showstart vor dem Saarpark-Center auf die Reise zu den sechs Wertungsprüfungen geschickt", erzählt Organisationsleiter Marcel Piro. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Behörden ist es diesmal gelungen, eine sehr kompakte Rallye auf die Beine zu stellen: Neben den 34,72 Kilometern gegen die Zeit, davon 2,34 Kilometer auf Schotter, sind beim dritten Lauf zur saarländischen Rallye-Meisterschaft (SRM) nur 78 Kilometer zwischen den Wertungsprüfungen (WPs) zu fahren.

Zu den großen Favoriten zählen Rainer Noller und Stefan Kopczyk (Abstatt/Öhringen) auf ihrem 300PS-starken Mitsubishi Lancer Evo 9. Der "Schwaben-Express" gewann die zwei bisherigen SRM-Läufe, die Osterrallye Zerf und die Birkenfelder Löwenrallye, jeweils vor Dirk Riebensahm (Andernach), der aber ebenso fehlt wie der aktuelle Saarlandmeister und Vorjahressieger Frank Reiter aus Dillingen.

Änderungen gab es in der Streckenführung. So wird die Wertungsprüfung (WP) "Mainzweiler" diesmal als Sprint, die WP "Movianto-Rombach" über den Eberstein Richtung Neunkirchen befahren - die Ortsdurchfahrt entfällt jeweils. Das Programmheft mit allen Hinweisen zu Strecke und Zuschauerpunkten, kann unter www.rallye-saar-ost.de online erworben werden.