Radler wollen in mehr Einbahnstraßen in Gegenrichtung fahren

Saarbrücken. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) wünscht sich, dass Saarbrückens Radler bald in noch mehr Einbahnstraßen gegen die Fahrtrichtung der Autos radeln dürfen. Das teilte der ADFC jetzt mit

Saarbrücken. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) wünscht sich, dass Saarbrückens Radler bald in noch mehr Einbahnstraßen gegen die Fahrtrichtung der Autos radeln dürfen. Das teilte der ADFC jetzt mit.Der ADFC erinnert daran, dass seit 1991 "im Zuge der Einrichtung zahlreicher Tempo-30-Zonen" auch die meisten der dortigen "Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben" wurden. Dort sei der Verkehr "entgegen manch anfänglicher Befürchtung, bisher sehr zufrieden stellend und ohne Zunahme der Unfälle" geflossen.Deshalb hat der ADFC der Stadtverwaltung nun eine Liste weiterer Einbahnstraßen überreicht, die laut ADFC für das Radeln in Gegenrichtung geöffnet werden sollten.Die meisten dieser Straßen liegen in verkehrsberuhigten Bereichen - versichert der ADFC. Denn in Tempo-30-Zonen seien die Bedingungen für die Radler ohnehin besser, weil dort die Kfz-Geschwindigkeit niedriger als auf Hauptverkehrsstraßen sei. Viele Radler, so erläutert der ADFC, bevorzugten deshalb verkehrsberuhigte Bereiche und würden sich eine Freigabe weiterer Einbahnstraßen wünschen. Um die nun vorgeschlagenen Einbahnstraßen für die Radler in Gegenrichtung nutzbar zu machen, so meint der ADFC, "müssten meistens lediglich etwas Papierarbeit geleistet und das eine oder andere Verkehrsschild aufgehängt werden, z.B. in einigen Straßen zwischen Bahnhof- und Kaiserstraße, die man anscheinend bei der Einrichtung der dortigen Tempo-30-Zone schlichtweg vergessen habe, auch für den Radverkehr in Gegenrichtung freizugeben." red