1. Saarland

Radfahren macht munter und Spaß

Radfahren macht munter und Spaß

St. Wendel/Merzig. Könnt ihr schon Fahrrad fahren? Ich kann das richtig gut. Und das sogar ohne Stützräder! Wisst ihr, am Anfang, als ich das erste Mal die Stützrädchen von meinem Fahrrad abgemacht habe, da war das gar nicht so einfach. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich auf die Seite gerutsch bin und ganz schön hin und her gewackelt habe

St. Wendel/Merzig. Könnt ihr schon Fahrrad fahren? Ich kann das richtig gut. Und das sogar ohne Stützräder! Wisst ihr, am Anfang, als ich das erste Mal die Stützrädchen von meinem Fahrrad abgemacht habe, da war das gar nicht so einfach. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich auf die Seite gerutsch bin und ganz schön hin und her gewackelt habe. Ein paar Mal bin ich auch mit dem Rad umgefallen. Hab mir aber gar nicht wehgetan. Nur ein bisschen.Aber je öfter ich es versucht habe, desto besser hat es geklappt. Jetzt kann ich sogar schon freihändig fahren. Aber dass darf man gar nicht, hat mir mein Freund, der Polizist Karl-Heinz Fischer, erklärt. Der arbeitet bei der Polizei in St. Wendel und hat richtig Ahnung. Freihändig fahren, das ist viel zu gefährlich. Man muss immer beide Hände am Lenkrad haben. Außerdem soll man immer kontrollieren, ob das Licht am Fahrrad geht und ob die Bremsen richtig funktionieren. Und eine Klingel muss auch am Fahrrad sein, damit man Fußgänger oder andere Radfahrer auf sich aufmerksam machen kann. Im Straßenverkehr solltet ihr aber besser sowieso nur mit euren Eltern unterwegs sein. Da muss man nämlich ganz konzentriert sein, damit einem auch nichts passiert. Bis man 14 Jahre alt ist, ist es auch vollkommen ok, auf dem Bürgersteig Fahrrad zu fahren. Das mache ich auch immer, da fahren ja zum Glück keine Autos. Auch wenn ihr mit Freunden unterwegs seid und ein bisschen Spaß haben wollt: Auf dem Fahrrad ist Vorsicht geboten. Wenn man abbiegen will, muss man das immer mit ausgestrecktem Arm anzeigen, damit die Leute hinter dir wissen, dass du gleich ein bisschen langsamer machen musst, um heil um die Kurve zu kommen. "Ganz wichtig", ermahnt mich mein Freund Polizist Fischer immer wieder, "ist es, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen. Der darf niemals fehlen!" Wenn ihr dann mal einen Unfall baut, ist euer Kopf gut geschützt, so dass euch nicht so schnell etwas passiert. Und unsere Köpfchen brauchen wir ja schließlich noch, damit wir auch alle in der Schule etwas lernen können. Also merkt euch: Ohne Helm auf dem Kopf wird kein Fahrrad gefahren. Das dürft ihr auch ruhig euren Eltern sagen, wenn sie mal vergessen den Helm anzuziehen. Wenn man diese Dinge beachtet, ist Fahrrad fahren wirklich eine ganz tolle Sache!Euer Klecks Klever