1. Saarland

Mit Spiel und Spaß zur Gemeinschaft werdenRaum der Stille im Birkenfelder Gymnasium400 Euro durch Handmassagen eingenommenFeldbiologe bestimmt mit Schülern die Arten im SteinaubachBuchautor zu Gast in der RingwallschuleNeun Referenten berichten Schülern a

Mit Spiel und Spaß zur Gemeinschaft werdenRaum der Stille im Birkenfelder Gymnasium400 Euro durch Handmassagen eingenommenFeldbiologe bestimmt mit Schülern die Arten im SteinaubachBuchautor zu Gast in der RingwallschuleNeun Referenten berichten Schülern a

Zeitung macht Schule Abseits von Mathe, Deutsch und Erdkunde werden in den Schulen in der Region auch besondere Projekte geboten. Die Schüler berichten von Aktionen und gemeinsamen Ausflügen.Birkenfeld. Zu einer Berufsorientierungsbörse lud das Gymnasium Birkenfeld alle Schüler der Oberstufe sowie ihre Eltern ein

Zeitung macht Schule Abseits von Mathe, Deutsch und Erdkunde werden in den Schulen in der Region auch besondere Projekte geboten. Die Schüler berichten von Aktionen und gemeinsamen Ausflügen.Birkenfeld. Zu einer Berufsorientierungsbörse lud das Gymnasium Birkenfeld alle Schüler der Oberstufe sowie ihre Eltern ein. Im Foyer der Schule präsentierten sich die Elisabeth-Stiftung, die Bundeswehr und der Umweltcampus Birkenfeld an Informationsständen. Der Förderverein des Gymnasiums Birkenfeld informierte über seine Aktivitäten. Aus Studium und Beruf berichteten insgesamt neun Referenten. Alexander Groß, Journalist beim Saarländischen Rundfunk, stellte seine Arbeit anhand einer Reportage vor und erläuterte die universitären Voraussetzungen. Darüber hinaus merkte er an, dass es wichtig sei, schon während der Schulzeit Praktika in Eigenregie zu absolvieren. So könne man schnell herausfinden, welche beruflichen Kriterien einem wichtig seien. Hilmar Ossen, Maschinenbauingenieur, und Prof. Dr. Klaus Helling erläuterten die Studieninhalte und Anforderungen im technischen Bereich. Oliver Brücher, Doktorand der Chemie an der Universität Kaiserslautern, berichtete über das naturwissenschaftliche Studium. Aus dem Wirtschafts- und Computerbereich referierten Diplom-Kaufmann und Fachinformatiker Manuel Weber und der auf dem Umweltcampus Birkenfeld ansässige Steuerberater Martin Müller.Die Arbeit der Psychoanalytikerin Dr. Kornelia Sänger-Alt interessierte besonders viele Schüler. Aus dem medizinischen Bereich war Dr. Jörg Dringelstein gekommen, um das Medizinstudium und den beruflichen Alltag vorzustellen. Über einen reichen Erfahrungsschatz verfügt Rechtsanwalt Axel Schäfer. Er kam in Begleitung eines Jurastudenten, der genauestens über die heutigen Anforderungen Auskunft geben konnte. red

Die Klassen 6a und 6c des St. Wendeler Gymnasiums Wendalinum waren im Gästehaus des Deutschen Fußball Bundes (DFB) in Braunshausen zu Besuch. Das Programm organisierte das erlebnis-pädagogische Zentrum des Saarlandes (EPZ). Der Aufenthalt sollte die Klassengemeinschaft verbessern. Es ging direkt los. Die Klasse 6c und die Klasse 6a wurden jeweils von einem Trainer des EPZ unterrichtet. In drei Stunden verbesserten die Trainer die Klassengemeinschaft mit Vertrauens- und Rhythmusübungen.

Alle Kinder hatten dabei Spaß. Danach konnten alle tun, was sie wollten.

Manche spielten Fußball andere Tischtennis. Am zweiten Tag standen die Schüler morgens früh auf, denn mit dem Bus ging es zum Bostalsee. Als die Klassen dort ankamen, legten sie direkt los. Eine Klasse ging zuerst aufs Wasser und wurde dort in zwei Gruppen eingeteilt, eine Gruppe fuhr zuerst Kajak, die andere Kanadier. Nach der Hälfte der Zeit wurde gewechselt. Egal ob Kajak oder Kanadier, in beiden Kanus mussten die Kinder von einem Boot ins andere steigen. Dabei fielen viele ins Wasser, aber das machte ihnen nichts aus. Die andere Klasse versuchte sich zur gleichen Zeit an der "Wildnispädagogik". Dabei ging es um Spiele, bei denen man sich als Klasse gemeinsam helfen musste. Es wurde zum Beispiel Hühnerstall gespielt. Bei diesem Spiel mussten die Kinder versuchen, aus einem mit unterschiedlichen hohen Seilen gebauten Käfig auszubrechen. Sie durften aber nur über die Seile nach außen gelangen und dabei die Seile nicht berühren. Das war schwer, aber gemeinsam meisterten sie diese Aufgabe erfolgreich. Nach dem Mittagessen, einem einfachen Lunchpaket, wurde getauscht. Zurück in Braunshausen gab es dann das Abendbrot.

Danach hatten die Schüler wieder freie Zeit zum Spielen. Vor dem Schlafengehen hatten sich die Lehrer der 6-er Klassen noch einen Wettbewerb ausgedacht - Es gab einen Preis für das am Besten aufgeräumte Zimmer: einen Hausaufgabengutschein für jeden im Zimmer. Am nächsten Morgen ging es für beide Klassen auf das Multifunktionsfeld, um dort ein Völkerballspiel gegeneinander auszutragen. Bis zum Ende gab es keinen Gewinner, die Mannschaften waren gleich stark. Danach führte jede Klasse noch einen Rückblick durch. Sie besprachen, was ihnen gut und nicht so gut gefallen hat. Die meisten von den Schülern fanden aber fast alles gut- es war eine schöne Fahrt.

Björn Franke, Schüler der Klasse 6c des Gymnasiums Wendalinum

Birkenfeld. Am Gymnasium Birkenfeld realisierte eine Arbeitsgruppe von Schülern um Religionslehrer Hans-Georg Heck die Idee von einem "Raum der Stille". Inspiriert von einem Artikel über ein ähnliches Projekt an einer saarländischen Schule, rief Heck die AG ins Leben. Der Raum soll ein Platz für jeden aus der Schulgemeinschaft sein, der sich zurückziehen, in sich gehen oder gar trauern möchte. Auch dient der Stilleraum der Unterrichtsgestaltung im Fachbereich Religion sowie den schulpastoralen Tätigkeiten.

Das Projekt genoss großen Zuspruch. So unterstützten es neben dem Förderverein des Gymnasiums Birkenfeld auch das Bistum Trier, der evangelische Kirchenkreis Obere Nahe und das evangelische Schulreferat Bad Kreuznach. Im August 2011 fiel dann endlich der Startschuss: Eine Gruppe von Schülern der damaligen MSS12 begann, einen Raum in der alten Hausmeisterwohnung zu renovieren und neuzugestalten. Vom Verputzen, Parkett legen bis zum Streichen und Einrichten des neuen Stilleraumes erledigten die Schüler die meiste Arbeit in Eigenregie. Bei kniffligen Arbeiten stand ihnen Hausmeister Andreas Baartz mit Rat und Tat zur Seite.

Als der Raum fertig war, wurde er mit einer feierlichen Zeremonie von Pastor Walter Weber und Superintendent Edgar Schäfer aus Birkenfeld gesegnet und eingeweiht. Das Projekt stieß nicht nur bei allen Beteiligten aus der Schulgemeinschaft auf positive Kritik, sondern schaffte es auch, die Sponsoren zu begeistern. Besonderes Lob erhielt das Projekt für die enorme Eigenleistung und die vorbildliche Umsetzung des Modells. red

Birkenfeld. Die mobile Museumskiste Artenvielfalt hatte Feldbiologe Christoph Bernd vom Pfalzmuseum für Naturkunde in Bad Dürkheim dabei, als er kürzlich das Gymnasium Birkenfeld besucht hat. Hier geht es um die Erkundung von Lebensräumen mit naturwissenschaftlichen Untersuchungs- und Bestimmungsmethoden, die Nutzung altersgemäßer Bestimmungshilfen, Artenkenntnis, ökologische Beziehungen und das eigene Verhalten im Gelände.

Ausgerüstet mit Kechern und Behältnissen zum Einfangen der Tiere machte sich der MIN-Kurs der Klassen 7a und 7d auf den Weg zum Steinaubach.

Mit viel Geschick und Forscherdrang gelang es den Schülern, unter anderem fünf verschiedene Fischarten, Wasserinsekten und Bachegel zu fangen und anschließend in der Schule zu bestimmen. Christoph Bernd konnte die hochmotivierten Schüler dabei durch seine große Artenkenntnis unterstützen. red

Primstal. Gespannte Gesichter traten dem Kinder- und Jugendbuchautor Thomas Fuchs entgegen. Er erzählte aus seinem Leben und las aus seinen Werken in einer fesselnden Art und Weise, die die Schüler der Gesamtschule und ERS Ringwallschule begeisterte. In einer anschließenden Fragerunde beantwortete Thomas Fuchs viele Fragen.

Eine Autogrammstunde rundete die Veranstaltung ab. Die Begegnung mit dem Autor wurde im Unterricht zuvor auf unterschiedlichste Art und Weise erarbeitet. Diese besondere Begegnung mit Literatur wird jährlich in Zusammenarbeit von der Fachkonferenz Deutsch mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis Saarland organisiert. red

St. Wendel. Nachdem die Schüler der Dr.-Walter-Bruch-Schule den Jugendpreis des Landkreises St. Wendel erhalten haben, wurden sie nicht müde und initiierten eine weitere Aktion für die Jugendhilfe-Einrichtung Wiesel. Die Klassen der Haushaltsführung und ambulanten Betreuung (HAB) hatten auf dem Schlossplatz St. Wendel einen Flohmarkt aufgebaut und Handmassagen angeboten. Mit Verkauf und Dienstleitung haben die sozial engagierten Jugendlichen zusammen mit ihren Lehrerinnen Birgit Jenni und Ruth Gebhardt 400 Euro an Spenden für das Caritas-Projekt Wiesel eingenommen. In diesem Projekt kümmern sich die Mitarbeiter um die Kinder von suchtkranken Eltern.

Die Vertreterinnen des sozialpflegerischen Bereichs der Dr.-Walter-Bruch-Schule, Henrike Langendörfer und Birgit Jenni haben die Einahmen an die Sozialpädagogin und Wiesel-Mitarbeiterin Janina Wagner übergeben und somit eine Tradition der tätigen Hilfe durch Schulprojekte fortgesetzt. red