Pulverschnee lockt in den Schwarzwald und die Vogesen

Pulverschnee lockt in den Schwarzwald und die Vogesen

Saarbrücken. Auf geht's, der Schnee in den Bergen lockt. So viel von dem weißen, frostigen Pulver, wie es sich derzeit in den Wintersportgebieten von Schwarzwald und Vogesen mit bis zu zwei Metern auftürmt, gab es lange nicht. Mit ihnen können sich die dem Saarland näher gelegenen Zentren von Eifel und Hunsrück jedoch nicht messen

Saarbrücken. Auf geht's, der Schnee in den Bergen lockt. So viel von dem weißen, frostigen Pulver, wie es sich derzeit in den Wintersportgebieten von Schwarzwald und Vogesen mit bis zu zwei Metern auftürmt, gab es lange nicht. Mit ihnen können sich die dem Saarland näher gelegenen Zentren von Eifel und Hunsrück jedoch nicht messen. Dennoch wurde "Ski und Rodel gut" am Schwarzen Mann bei Prüm in der Eifel genau so gemeldet wie am Erbeskopf, wo die Lifte bei Schneehöhen von 25 bis 30 Zentimetern in Betrieb sind. Lediglich mit dem Langlauf hapert's noch am Erbeskopf; dazu auch noch der Hinweis, dass bloß die Kalheid-Loipe in Morbach gespurt, allerdings noch nicht in bester Verfassung sei.

Peterberg hat zu wenig Schnee

Leider nicht so gut sieht es am Peterberg aus, dem einzigen Berg im Saarland mit einer Skipiste. Dort hieß es am Freitag, dass zwar Rodeln "sehr gut möglich" sei, für Abfahrten auf Skiern reiche die rund 14 Zentimeter dicke Unterlage jedoch noch nicht. Wer einen Abstecher in Richtung Otzenhausen/Peterberg im Sinn hat mit der Absicht, auch die Skier einzupacken, sollte sich vorher mit einem Anruf beim Pisteninfo unter der Telefonnummer (0 68 73) 9 11 34 auf den aktuellen Stand der Verhältnisse bringen lassen.

Wetterprognosen sind gut

Doch nun zu den Gebieten, die Frau Holle in diesem Winter nicht vernachlässigt. So liegen auf dem Champ du Feu in den mittleren Vogesen, rund 50 Kilometer südwestlich von Straßburg, 80 Zentimeter Schnee. Alle 14 Pisten sind offen, die mit vier roten und zwei schwarzen Abfahrten auch für gestandene Sportler eine Herausforderung darstellen. Schließlich der Hochschwarzwald, der dieses Jahr mit seiner weißen Pracht nicht geizig umgeht, und wo vom Liftverband Feldberg mit 125 bis 200 Zentimetern die derzeit größten Schneehöhen für deutsche Mittelgebirge vermeldet werden. Die Prognosen für den Wintersport sind gut. Während in den Niederungen übers Wochenende Tauwetter Einzug hält, werden für die Berge frostige Temperaturen vorausgesagt, was die Schneelage stabilisiert. gf