"Pulver-Kurt" erwartet Urteil

Bad Kreuznach. Der als "Pulver-Kurt" bekannt gewordene Waffennarr ist nach seinen Kreislaufproblemen im Gerichtsprozess wieder auf dem Weg der Besserung. Er sei aus dem Krankenhaus entlassen worden, habe sich aber noch nicht vollständig erholt, sagte der 64-Jährige am Freitag der Nachrichtenagentur dpa

Bad Kreuznach. Der als "Pulver-Kurt" bekannt gewordene Waffennarr ist nach seinen Kreislaufproblemen im Gerichtsprozess wieder auf dem Weg der Besserung. Er sei aus dem Krankenhaus entlassen worden, habe sich aber noch nicht vollständig erholt, sagte der 64-Jährige am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Er wolle jedoch das Urteil vor dem Landgericht Bad Kreuznach, das wegen seiner gesundheitlichen Schwierigkeiten verschoben worden war, nächsten Dienstag persönlich entgegennehmen. "Ich will das anstandslos hinter mich bringen."In seiner Wohnung und in einer angemieteten Scheune hatte die Polizei 2011 eine der größten illegalen Waffen- und Sprengstoffsammlungen entdeckt, die ein Privatmann in Deutschland je besessen hatte. Eigentlich wollte das Gericht das Urteil bereits am Mittwoch verkünden. Gegen Ende der Verhandlung musste der Rentner jedoch wegen Kreislaufproblemen in eine Klinik.

Wie gefährlich die Lagerung von Waffen und Sprengstoff möglicherweise für Unbeteiligte war, sei ihm erst im Prozess richtig bewusst geworden, sagte der 64-Jährige. Auch die Forderung der Staatsanwaltschaft nach vier Jahren Haft habe ihn schwer mitgenommen. "Das hat nie zu meiner Lebensplanung gehört, dass ich mal ins Gefängnis muss", betonte "Pulver-Kurt". dpa

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