Püttlingens Bergbaumuseum ist prächtig bestückt

Püttlingens Bergbaumuseum ist prächtig bestückt

Köllerbach. Eine Schrämmaschine, laienhaft gesprochen, walzt beziehungsweise meißelt das feststehende unterirdische Kohlen-Gestein regelrecht aus dem Flöz, damit es die Bergleute leichter abbauen können. Dem Bergmann- und Unterstützungsverein St

Köllerbach. Eine Schrämmaschine, laienhaft gesprochen, walzt beziehungsweise meißelt das feststehende unterirdische Kohlen-Gestein regelrecht aus dem Flöz, damit es die Bergleute leichter abbauen können.Dem Bergmann- und Unterstützungsverein St. Barbara Köllerbach ist es bereits vor einigen Jahren gelungen, zwei Walzenschrämmaschinen, eine kleine und eine supergroße, aus dem zu Ende gehenden Saarbergbau für sein geplantes Freilichtmuseum zu organisieren. Dieses entsteht am Köllerbacher Stollenweg, in der Nähe des ehemaligen Engelfanger Schachtes.

Ebenfalls bereits vorhanden sind Seilscheibe, SIG-Bohrwagen, Seiten-Kipplader, Untertage-Lokomotive, Bobinenhaspel, ein Streckenausbau mit fünf Ringen und weitere bergmännische Maschinen. Gigant ist die riesengroße Schrämmaschine der Marke Sagem-Panda. Ihr Neuwert betrug einmal rund eine Million Euro. Ihr Gesamtgewicht ist schwer zu schätzen. Einige ihrer Einzelteile wiegen sechs bis acht Tonnen. Hohe Lasten, doch die Männer um den Vereinsvorsitzenden Manfred Martin wissen damit umzugehen.

Umsichtig, mit Hilfe eines großen Kranes, fügen Armin Schäfer, ehemaliger Maschinensteiger, Edmund Schneider, früherer Schachtsteiger, und Bernd Warken, gelernter Vermessungssteiger, mit Hilfe weiterer Männer das in den vergangenen Wochen wieder komplett frisch angestrichene Teil zusammen, das im geplanten Freilichtmuseum "Bergbau" der Stadt Püttlingen einmal größtes Ausstellungsstück werden soll.

Nachdem der Bergmanns- und Unterstützungsverein bei diesem Projekt seit Jahren die Stadt beraten hat, soll es nun bis zur offiziellen Einweihung nicht mehr lange dauern: "Sie ist für Samstag, 27. August, geplant", kündigt der Vorsitzende Martin an. et