Prozessauftakt in Saarbrücken: Sohn soll Mutter erstochen haben

Landgericht : Prozessauftakt: Sohn soll Mutter erstochen haben

Wegen Verdachts des Totschlags muss sich ein 53-Jähriger aus Ottweiler vor dem Saarbrücker Landgericht verantworten. Er soll am 24. Januar 2019 mit einem Messer etwa 50 Mal auf seine Mutter eingestochen haben (wir berichteten).

Die Rentnerin erlitt schwere Stich- und Schnittverletzungen und starb in Folge des Blutverlusts. Nach Erkenntnis der Ermittler leidet der Angeklagte an paranoider Schizophrenie. Er soll daher zum Zeitpunkt der Bluttat nicht in der Lage gewesen sein, das Unrecht seines Tuns einzusehen.  Falls sich diese mögliche Schuldunfähigkeit vor Gericht bestätigen sollte, kann er nicht für seine Tat bestraft werden. Er könnte aber in eine forensische Klinik kommen. Der Prozess wird fortgesetzt.

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