Pralle, farbenfrohe Nanas zieren Schalterhalle in Großrosseln

Pralle, farbenfrohe Nanas zieren Schalterhalle in Großrosseln

Großrosseln. Nanas, farbenfrohe und kurvenreiche Frauenfiguren aus Pappmaché und Gips, Werken der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle nachempfunden, zieren derzeit die Schalterhalle der Sparkasse Saarbrücken in Großrosseln. Die bunten Skulpturen wurden von Schülern der Robert-Schuman-Schule (Erweiterte Realschule) in Großrosseln erschaffen

Großrosseln. Nanas, farbenfrohe und kurvenreiche Frauenfiguren aus Pappmaché und Gips, Werken der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle nachempfunden, zieren derzeit die Schalterhalle der Sparkasse Saarbrücken in Großrosseln. Die bunten Skulpturen wurden von Schülern der Robert-Schuman-Schule (Erweiterte Realschule) in Großrosseln erschaffen. Ergänzt werden sie von Bildern, die ebenfalls an die Handschrift der berühmten Künstlerin erinnern. Entstanden ist dieser "Augenschmaus", wie Großrosselns Bürgermeister Peter Duchêne die Ergebnisse eines dreimonatigen Kunstunterrichts bei der Ausstellungseröffnung bezeichnete, als Kunstwettbewerb des so genannten Mosa-Projektes, das deutsch-französischen Kulturaustausch fördert. Bereits seit 1995 ist die Robert-Schuman-Schule neben dem Collège Louis Armand in Petite-Rosselle Projektschule bei Mosa. Diese Abkürzung steht für Moselle-Saar, den Regionen der beiden Partnerschulen. Ziel ist es, die Sprachkenntnisse der Schüler zu fördern und ihnen Gelegenheit zu geben, die Kultur des Nachbarn besser zu verstehen. Kern dieses Projektes ist die Unterhaltung durch Muttersprachler im Unterricht der jeweiligen Partnerschule. Begleitet werden diese Projekte auch durch Ausflugsprogramme und binationale Berufspraktika. Schulleiter Rüdiger Sander freute sich mit dem französischen Kollegen Yves Huttner über die grenzübergreifende Kreativität, die auch durch das Kultusministerium, das durch Herbert Folz vertreten war, finanziell gefördert wird. "Europa wächst zusammen", sah auch Bürgermeister Duchêne den Kunstwettbewerb als kleinen Mosaikstein zum geeinten Europa. Arrangiert und aufgebaut wurde die Ausstellung von Lehrerin Sandra Müller und Konrektorin Janette Quirin. hla

Die Ausstellung ist bis Mittwoch, 25. März, zu besichtigen.

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